Samstag, 15. August 2009
Wie er's macht (ii)...
meine position ist geschwaecht. ich kann nie mehr ueber mein anstrengendes leben klagen. als der mann um unglaubliche 14.56h die tuer aufschloss, waren beebie und frau im schlafanzug gekleidet, einer lag im laufstall, einer auf der couch. beide ungewaschen und schnarchend.

nie mehr kann ich sagen: "ich geh ins bett, ich bin feddich."
nie mehr.

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Rabenmutter
und wo wir gerade dabei sind... eben noch am telefon erzaehlt, wie hoch die toleranzgrenze des entspanntesten beebies der welt ist, und dass ihn nix aus der ruhe bringt. und dass er sich nie beschwert, auch nicht bei gegebenem anlass.
aufgelegt, auf die uhr geguckt. 11.30h. das kind liegt seit 14 stunden in seinem bett und testet seine toleranzgrenze. wach, auf dem bauch, in der leisen hoffnung, dass ihn vielleicht mal einer abholt.

jetzt fruehstueckt er. als nachtisch gibt's mittagessen. aber zum glueck kann das dicke ding ja auch einige zeit mit reserven ueberbruecken.

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Wie er's macht...
ich beklage mich ja quasi nie, schon gar nicht ueber den besten beebiepapa der welt. aber in den letzten wochen monaten war er schon beruflich sehr eingespannt. aus vielen verschiedenen gruenden, vor allem aber einem zweifelhaftem chef, arbeitete er seit ende der elternzeit 14-stunden-tage, gerne auch mal 16, das dann in kombination mit zugfahrt... es gab wochen, mehr als eine, da sah ich ihn sonntagabend das letzte mal, und dann samstag zum fruehstueck wieder. das war eher die regel als die ausnahme. quengeln, drohen, traenen, fliegendes geschirr, nix brachte ihn davon ab, mich hier zur alleinerziehenden mutter mutieren zu lassen. unbezahlt, versteht sich. doch er hatte sich ja erfolgreich intern wegbeworben, was sicherlich die situation mit dem chef nicht vereinfachte und ihm das gefuehl gab, er muesse sich noch mehr reinhaengen. verstehe ich alles, doch immer mit kind und allem elend allein, das war ja auch nix.

seit montag also der neue job. ich hatte nochmal eindringlich gewarnt, dass ab sofort geahndet wuerde, und was soll man sagen? es wirkt. jeden abend um 6 der kontrollanruf, jeden abend der erste satz "ich sitze im zug." so weit, so erfreulich. beebie ona ist entzueckt, gibt es doch nix besseres als mit beiden eltern auf dem sofa zu turnen (und der beebiepapa hat mehr muckis, der kann mit dem 20 kg onafanten besser turnen als die frau mit ruecken, schulter, ellenbogen und hals, also mit oben links).

gerade plante ich den tag, es muss ein bisschen was erledigt werden, da fiel mir siedendheiss ein: freitags arbeitet er offiziell nur 5 1/2 stunden. das war bislang insofern egal, dass er eh vor 23h nicht im zug sass, wochentagunabhaengig.

5 1/2 stunden. das waere halb 3. das waere 4 uhr in duesseldorf. das ist mir zu frueh.

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