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Sonntag, 1. November 2009
Schon wieder Stoeckchen
herzbruch, 16:35h
nachdem ich jetzt ausreichend stoeckchen an den kopf bekommen habe, steht der entschluss: ich ziehe mir mit gewalt noch 7 sachen aus der nase, die der geneigte leser noch nicht weiss. wo ich die hernehmen soll, ist mir nicht klar, wird hier doch immer alles in echtzeit verwurstet, aber ich strenge mich an. ich warne aber schon im voraus: am ende wird nicht neu nominiert, da ich nicht glaube, dass ich ueberhaupt noch 7 blogs kenne, die nicht schon zaghaft aufgefordert wurden. also los.
1) mein linkes bein ist 1 1/2 cm kuerzer als mein rechtes. wenn man damit zum orthopaeden geht, kriegt man den eindruck, man sei zum tode verurteilt. wenn man dann allerdings 10 jahre exakt gar nix macht, ists auch gut.
2) in meiner jugend war ich eine multiple persoenlichkeit. morgens und am wochenende abends war ich das, wovon ich dachte, dass das ein grufti sei, und sobald ich aus der schule kam, band ich die toupierte matte zum zopf, wischte den lippenstift ab und fuhr zu meinem dressurpferd. sie hoeren richtig. morgens patchouli, abends barbour.
3) in duesseldorf habe ich mir angewoehnt, schnippischen alten damen in burberry grundsaetzlich mit einem entruesteten "wie reden sie eigentlich mit mir", alternativ auch "wie benehmen sie sich eigentlich" zu begegnen.
4) meine abinote war eine grauenhafte 3,1. die eltern waren entsetzt, obwohl ich schon damals der meinung war, wenn ich mal was interessantes mache, wuerde ich auch bessere noten bringen. meine examensnote war 1,0.
5) ich bin quasi ex-musiker. im studium war ich teil einer band mit zwei frauen und bis zu drei gitarren, die in kneipen schmutzige lieder zur laute zum besten gab. eine zeitung betitelte uns sogar einst als "die kulturschaffenden aus muenster". mit eintritt in den staatsdienst musste ich davon abstand nehmen, leider.
in san francisco dann wechselte ich das begleitinstrument und hatte einen allmittwoechlichen jour fixe in der piano bar "martuni's", wo ich vor scharen von geschminkten maennern in rosa hemden eingestaubte swing-klassiker dudelte. die rampensau in mir vermisst das schmerzlich.
6) obwohl mein musikgeschmack fernab des mainstreams angesiedelt ist, zumindest meistens (und wenngleich manche dinge in gewissen kreisen ja auch schon wieder supermainstream sind), kam ich nach jahrelangem nachdenken zu dem entschluss, dass das fuer mich beste lied der welt, wirklich das allerbeste auf der ganzen welt common people von pulp ist. ich koennte das jetzt laenger erklaeren (und so manchen konnte ich schon zumindest davon ueberzeugen, dass das nicht allzu weit hergeholt ist), aber ich lass das mal.
7) ich kategorisiere maenner nach autos. nicht, welches sie fahren, sondern welches sie waeren. fuer den beebiepapa konnte ich mich allerdings noch immer nicht entscheiden.
so. und wer sich jetzt berufen fuehlt, moege das stoeckchen aufnehmen.
1) mein linkes bein ist 1 1/2 cm kuerzer als mein rechtes. wenn man damit zum orthopaeden geht, kriegt man den eindruck, man sei zum tode verurteilt. wenn man dann allerdings 10 jahre exakt gar nix macht, ists auch gut.
2) in meiner jugend war ich eine multiple persoenlichkeit. morgens und am wochenende abends war ich das, wovon ich dachte, dass das ein grufti sei, und sobald ich aus der schule kam, band ich die toupierte matte zum zopf, wischte den lippenstift ab und fuhr zu meinem dressurpferd. sie hoeren richtig. morgens patchouli, abends barbour.
3) in duesseldorf habe ich mir angewoehnt, schnippischen alten damen in burberry grundsaetzlich mit einem entruesteten "wie reden sie eigentlich mit mir", alternativ auch "wie benehmen sie sich eigentlich" zu begegnen.
4) meine abinote war eine grauenhafte 3,1. die eltern waren entsetzt, obwohl ich schon damals der meinung war, wenn ich mal was interessantes mache, wuerde ich auch bessere noten bringen. meine examensnote war 1,0.
5) ich bin quasi ex-musiker. im studium war ich teil einer band mit zwei frauen und bis zu drei gitarren, die in kneipen schmutzige lieder zur laute zum besten gab. eine zeitung betitelte uns sogar einst als "die kulturschaffenden aus muenster". mit eintritt in den staatsdienst musste ich davon abstand nehmen, leider.
in san francisco dann wechselte ich das begleitinstrument und hatte einen allmittwoechlichen jour fixe in der piano bar "martuni's", wo ich vor scharen von geschminkten maennern in rosa hemden eingestaubte swing-klassiker dudelte. die rampensau in mir vermisst das schmerzlich.
6) obwohl mein musikgeschmack fernab des mainstreams angesiedelt ist, zumindest meistens (und wenngleich manche dinge in gewissen kreisen ja auch schon wieder supermainstream sind), kam ich nach jahrelangem nachdenken zu dem entschluss, dass das fuer mich beste lied der welt, wirklich das allerbeste auf der ganzen welt common people von pulp ist. ich koennte das jetzt laenger erklaeren (und so manchen konnte ich schon zumindest davon ueberzeugen, dass das nicht allzu weit hergeholt ist), aber ich lass das mal.
7) ich kategorisiere maenner nach autos. nicht, welches sie fahren, sondern welches sie waeren. fuer den beebiepapa konnte ich mich allerdings noch immer nicht entscheiden.
so. und wer sich jetzt berufen fuehlt, moege das stoeckchen aufnehmen.
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Im Fernseh
herzbruch, 01:00h
zitat: "ungebremst von selbstzweifeln in modefragen". haette ich nicht schoener sagen koennen.
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