Freitag, 1. April 2011
Und das Kind?
was ist eigentlich mit dem kind, werden sie sich fragen. es ist so: man darf es nicht aussprechen, dann ist es sofort vorbei, das haben wir in den letzten 2 jahren gelernt. zum ersten mal sei 18 monaten ist das kind ausschliesslich niedlich. vielleicht liegt das daran, dass er immer so lustige sachen sagt ("da ist leider gar kein dummibaerchen mehr drin", "mama tomm mal dutten, drosse sauerei, ona muss ein handtuch holen", "dutt mal, ein polizeieinsatz", "beebiefreundin, hast du auch brueste?" usw.), und vielleicht ist auch ein bisschen mein neuer kindbewaeltigungsansatz schuld ("komm, wir gehen eine windel machen." "nein." "willst du nachher noch ein gummibaerchen essen?" "ja" "dann machen wir jetzt erst schnell eine windel." "ja mama"), aber ich kann es nicht anders sagen. unkompliziert, zum ersten mal ein kleines bisschen anhaenglich, nicht sooo anhaenglich, dass man ihn nicht einfach auch mal einen abend alleine bei novemberregens lassen koennte (mit selber zaehneputzen), nicht mehr so unfalltraechtig, immer gut gelaunt und lachsack, immer wieder fuer eine ueberraschung gut, wenn er sich mal wieder etwas gemerkt hat, was selbst wir uns nicht gemerkt haben, und sehr verliebt in seine eltern ("das ist meine mama. Meine Mama.")

so soll es sein. aber es wird wieder anders, spaetestens jetzt, wo ich es ausgesprochen habe.

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Mittwoch, 30. März 2011
Unter-Ich
heute: muendliche pruefungen im 30-minuten-takt. natuerlich von meiner seite unvorbereitet. bei solch wichtigen praesenzdingen ja immer gerne am vortag anreisen, den vortag allerdings genutzt, um mal einen kompletten tag nicht an arbeit zu denken und sich kurz keine sorgen zu machen, wer das denn alles noch erledigen soll. bei frau n. abgemeldet, pruefungsvorbereitung in den zug verlegt, dann abends im bett gemerkt, dass mal wieder das netzteil des laptops tot ist. kein laptop, keine pruefungsvorbereitung im zug. dann eben auf intuition hoffen.

dann im traum: ich treffe um 5 vor 11, also 5 minuten vor der ersten pruefung, im buero ein. alle prueflinge sind schon da. ich oeffne die tuer und stelle fest, dass ich meinen schreibtisch nicht aufgeraeumt habe. rund 2 meter papier auf 4 metern tisch. das muss ich also erstmal aufraeumen. wenn ich aber eh schon alles in die hand nehme, kann ich es auch direkt abheften. ich gehe also ins geschaeftszimmer, rauche eine mit der vorzimmerdame, nehme die ordner, gehe zurueck, erklaere den wartenden, ich muesse erst noch aufraeumen und sortiere dann 2 ganze stunden lang meine unterlagen. zwischenzeitlich klopfende prueflinge wimmele ich ab. ich raeume auf. dann schellt das telefon. ona hat sein pausenbrot vergessen, sagt die kindergaertnerin. kein problem, sind ja nur 300 kilometer, und der kangoo steht erstaunlicherweise vor dem hauptportal. ich erklaere den prueflingen, ich muesse eben ein brot schmieren und fahre nach duesseldorf. dort hat das auto einen platten. ich lasse ihn reparieren und komme gegen 18 uhr wieder im buero an. auf dem weg vom auto zum aufzug denke ich mir so, dass es ja auch unschoen sei, die prueflinge 7 stunden warten zu lassen und beschliesse, allen fuers warten eine 1 zu geben. als ich oben ankomme, ist nur noch einer da. ich biete ihm die 1 an, doch er weigert sich, sie anzunehmen und schimpft, er wuerde sich beschweren. ich beginne zu zweifeln, ob es vielleicht doof war, fuer ein pausenbrot 600 km zu fahren. dann werde ich wach.

entsprechend erleichtert war ich, als ich heute morgen um 10 feststellte, dass mein schreibtisch sehr aufgeraeumt war.

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Dienstag, 29. März 2011
Ab naechste Woche offiziell alt
und mit frl. rottenmeier nasenfahrrad.

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