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Montag, 5. Dezember 2011
Die Lehre ist mir ja nicht ans Herz gewachsen,
herzbruch, 15:08h
dennoch gibt es tage, an denen man denkt, das wuerde heute die haerteste sitzung des semesters, weil man in den letzten 10 jahren gelernt hat, dass das, was man heute bespricht, den leuten nur schwer in den kopf geht, und ploetzlich denkt man beim vorbereiten die ganze zeit "wie wuerde ich das einem zweijaehrigen erklaeren", und dann kann man die leute nach 70 minuten nach hause schicken, weil das tagesziel in rekordzeit erreicht ist und alle alles verstanden haben.
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Freitag, 2. Dezember 2011
Nikolaus
herzbruch, 22:25h
wenn man zum dritten mal in 2 monaten im schwedischen moebelhaus kurz vor dem nervenzusammenbruch ist, weil das kind am ausgang unbedingt einen riesengrossen hai kaufen will, dann bricht auch der strengste vater irgendwann ein. aber es zeichnet sich ab, dass die haiobsession zwischen den einzelnen besuchen ungefaehr die ausmasse des riesenhais angenommen hat: das kind ist im himmel. endlich hat sein leben einen sinn (das sagten wir ja auch bei bobbycar und autogarage). immerhin hat er endlich mal ein neues hobby ohne raeder: streit schlichten zwischen hai, hund und brummbaer, den bettbewohnern. ob unsere erklaerung im auto, dass der nikolaus ihm eigentlich den hai bringen wollte, der aber so gerne zu jonathan wollte, dass der schonmal vorgeschwommen ist, unterm strich so schluessig war, weiss man auch nicht... (ganz abgesehen davon, dass wir ja erstmal 15 versuche, uns einen hai in den einkaufswagen zu schmuggeln, abgewehrt hatten)
(und der nikolaus ist hier eine echte instanz! vor 2 wochen hatte das kind 2 mal in folge im kindergarten in die hose gepieselt, woraufhin die erzieherin das telefon nahm und den nikolaus anrief, um sich zu beschweren. seit dem tag kann ich selbstbewusst laut sagen, das kind sei stubenrein.)
(und der nikolaus ist hier eine echte instanz! vor 2 wochen hatte das kind 2 mal in folge im kindergarten in die hose gepieselt, woraufhin die erzieherin das telefon nahm und den nikolaus anrief, um sich zu beschweren. seit dem tag kann ich selbstbewusst laut sagen, das kind sei stubenrein.)
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Grosser Groll
herzbruch, 15:13h
die deutsche bahn kann aber auch gar nix richtig machen. gar nix.
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Dienstag, 29. November 2011
Alle bekloppt (aber das wussten Sie ja schon)
herzbruch, 14:53h
heute: unwillige beisitzer und unterqualifizierte sekretaerinnen.
tagesplan: 10h: muendliches examen frau XY, beisitzerin frau prof. dr. schlupinski, kunstgeschichte. 10:30h: rollentausch prueferin und beisitzerin, in der kombination dann 2 weitere pruefungen. das alles in frau schlupinskis buero, voellig anderer campus und damit fuer mich gedoens.
9.50h: herzbruch erreicht das buero von frau schlupinski, die allerdings noch nicht da ist. ich warte.
9.55h: herzbruch klopft bei der sekretaerin von frau schlupinski, die aussieht, als haette sie im laufe des tages noch einen gastauftritt im philosophischen quartett. das buero ist verraucht, die dame telefoniert mit "mutti". dialog: "guten morgen, herzbruch, ich habe um 10h eine examenspruefung mit (sic! mit, nicht bei) frau schlupinski und wuesste gerne" -- (ohne auch nur in meine ungefaehre richtung zu blicken) "da haben sie ja noch 5 minuten!"
ich verlasse den raum
9.57h: kandidatin XY erscheint. frau schlupinski nicht.
10.01h: herzbruch betritt wieder das buero der "sekretaerin" (ich dachte ja immer, fuer den beruf der sekretaerin mit publikumskontakt waeren freundlichkeit und hilfsbereitschaft eine schluesselqualifikation, aber im oeffentlichen dienst ist ja immer alles anders...). "guten morgen. dr. herzbruch ist mein name. vor einer minute haette die examenspruefung beginnen sollen, bei der frau schlupinski den beisitz haette machen sollen. es waere mir sehr recht, wenn sie sie benachrichtigen koennten." -- "wer sind sie?" -- "frau dr. herzbruch." -- "frau schlupinski ist nicht da." -- "ja, das sehe ich, und das aergert mich sehr." -- "da kann man nix machen." -- "bitte versuchen sie, sie zu kontaktieren." -- "wenn sie meinen." (gelangweiltes telefonat, blabla, hier ist eine frau holzbau, da ist irgendwas mit examen, ich weiss auch nicht, ja richte ich aus.) "frau professor hatte den termin nicht im kalender. sie kommt heute noch, aber das dauert." -- "aha. das finde ich schlecht." -- "das ist nicht mein problem." -- "meins auch nicht. wir machen es naemlich so: ich fahre jetzt einfach mit der kandidatin, die gerne jetzt ihre letzte pruefung machen moechte, in mein buero und pruefe dort mit einem anderen beisitzer. und jetzt kommt noch ihr problem: sie brauchen dringend einen beisitzer fuer 10.30h. schoenen tag."
so haben wir es dann gemacht. und die damen vom pruefungsamt, denen ich dann doch noch schnell bescheid geben musste, nicht, dass man hinterher doch noch den arsch aufgerissen kriegt, konnten ihre schadenfreude nicht verheimlichen, ist die dame doch bekannt fuer ihren unwillen, beisitz zu machen.
tagesplan: 10h: muendliches examen frau XY, beisitzerin frau prof. dr. schlupinski, kunstgeschichte. 10:30h: rollentausch prueferin und beisitzerin, in der kombination dann 2 weitere pruefungen. das alles in frau schlupinskis buero, voellig anderer campus und damit fuer mich gedoens.
9.50h: herzbruch erreicht das buero von frau schlupinski, die allerdings noch nicht da ist. ich warte.
9.55h: herzbruch klopft bei der sekretaerin von frau schlupinski, die aussieht, als haette sie im laufe des tages noch einen gastauftritt im philosophischen quartett. das buero ist verraucht, die dame telefoniert mit "mutti". dialog: "guten morgen, herzbruch, ich habe um 10h eine examenspruefung mit (sic! mit, nicht bei) frau schlupinski und wuesste gerne" -- (ohne auch nur in meine ungefaehre richtung zu blicken) "da haben sie ja noch 5 minuten!"
ich verlasse den raum
9.57h: kandidatin XY erscheint. frau schlupinski nicht.
10.01h: herzbruch betritt wieder das buero der "sekretaerin" (ich dachte ja immer, fuer den beruf der sekretaerin mit publikumskontakt waeren freundlichkeit und hilfsbereitschaft eine schluesselqualifikation, aber im oeffentlichen dienst ist ja immer alles anders...). "guten morgen. dr. herzbruch ist mein name. vor einer minute haette die examenspruefung beginnen sollen, bei der frau schlupinski den beisitz haette machen sollen. es waere mir sehr recht, wenn sie sie benachrichtigen koennten." -- "wer sind sie?" -- "frau dr. herzbruch." -- "frau schlupinski ist nicht da." -- "ja, das sehe ich, und das aergert mich sehr." -- "da kann man nix machen." -- "bitte versuchen sie, sie zu kontaktieren." -- "wenn sie meinen." (gelangweiltes telefonat, blabla, hier ist eine frau holzbau, da ist irgendwas mit examen, ich weiss auch nicht, ja richte ich aus.) "frau professor hatte den termin nicht im kalender. sie kommt heute noch, aber das dauert." -- "aha. das finde ich schlecht." -- "das ist nicht mein problem." -- "meins auch nicht. wir machen es naemlich so: ich fahre jetzt einfach mit der kandidatin, die gerne jetzt ihre letzte pruefung machen moechte, in mein buero und pruefe dort mit einem anderen beisitzer. und jetzt kommt noch ihr problem: sie brauchen dringend einen beisitzer fuer 10.30h. schoenen tag."
so haben wir es dann gemacht. und die damen vom pruefungsamt, denen ich dann doch noch schnell bescheid geben musste, nicht, dass man hinterher doch noch den arsch aufgerissen kriegt, konnten ihre schadenfreude nicht verheimlichen, ist die dame doch bekannt fuer ihren unwillen, beisitz zu machen.
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