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Freitag, 9. Mai 2014
Probleme des Arbeitsalltags 3
herzbruch, 22:24h
die essensproblematik bekomme ich langsam in den griff. obstsalat ist in der theorie super, bewirkt aber komplette übersüßung irgendwann. süßigkeiten generell schließe ich für mich aus, ich will zuhause im bett weniger schoko essen, dann muss ich auch nicht am schreibtisch alles in mich stopfen, weil ich sonst am ende noch was abgeben müsste. gut funktioniert derzeit 2 müslibrötchen und 2 laugenstangen, kombiniert mit 4 dreifachen espressi und 2 liter mineralwasser. lassen sie uns offen sprechen: nie musste ich mehr pinkeln als im neuen job, aber ich halte der sonstigen belastung vom magen her so gut stand. auch abgelaufene lebensmittel wie apfel-direktsaft, funktionieren sehr gut, und wenn man die kollegen morgens weckt mit der frage "kann ich euch für ein glas abgelaufenen direktsaft interessieren?", dann hat man direkt gut gebondet.
nun gibt es also noch 2 große problemfelder. 1.: täglich beginnt um 1 minute vor feierabend immenser platzregen, was mich außerordentlich stört. 2.: ich fahre jetzt öpnv, wenn auch nur sehr kurz. aber was man da alles erleben kann! zb die mittfuffzigerin, deren handyklingelton "my heart will go on" von celine dion war, und die dann, weil's so schön ist, auf de 13-minütigen fahrt 4 mal angerufen wurde. ist halt nix perfekt.
nun gibt es also noch 2 große problemfelder. 1.: täglich beginnt um 1 minute vor feierabend immenser platzregen, was mich außerordentlich stört. 2.: ich fahre jetzt öpnv, wenn auch nur sehr kurz. aber was man da alles erleben kann! zb die mittfuffzigerin, deren handyklingelton "my heart will go on" von celine dion war, und die dann, weil's so schön ist, auf de 13-minütigen fahrt 4 mal angerufen wurde. ist halt nix perfekt.
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Donnerstag, 8. Mai 2014
Probleme des Arbeitsalltags 2
herzbruch, 23:09h
ich kann mir nicht immer neue überschriften ausdenken, darin war ich in der vergangenheit schlecht, und jetzt, als mutti im high-powered job habe ich die mentalen ressourcen nicht mehr. heutiger tiefpunkt: als der kollege von ernie zu mir sagte: "so, und jetzt müssen sie nur noch 130 mal akzeptieren, speichern und schließen."
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Mittwoch, 7. Mai 2014
Probleme des Arbeitsalltags
herzbruch, 21:32h
ich kann noch nicht gut in der wirtschaft arbeiten. auf verschiedenen ebenen habe ich nämlich probleme. es beginnt mit der kleidung. ich bin älter als fast alle anderen der 130, mit ausnahme der geschäftsführung, die ist so wie ich. dazu macht die firma, naja, "was mit medien", und so sehen eben auch alle aus. markenbewusst, aber turnschuh. nun kaufe ich ja grundsätzlich nicht bei kik, allerdings trage ich ausnahmslos keine kleidung, auf der ein label zu lesen ist. nie. das ist noch nicht mal attitüde, aber ich habe bislang den mehrwert noch nicht erkannt, wenn man den kragen vom polohemd hochklappen muss, damit man den premiumdesignerschriftzug lesen kann. in den ersten 4 tagen kleidete ich mich so nach büro, bin aber die einzige, die das tut. ich will aber eigentlich auch lieber nicht in turnschuhen hin. erstens bin ich ja gute 15 jahre älter als die meisten anderen, und zweitens mache ich ja nur meta-was-mit-medien. eigentlich mache ich ja was-mit-forschung, und da ist vernünftig angezogen und sozial kompatibel ja ein sehr positives alleinstellungsmerkmal. naja, ich denke weiter darüber nach.
dann habe ich ein essensproblem. ich beginne morgens zeitig und stehe noch zeitiger auf, aber ich bin ja kein frühstücker. also komme ich mit 2 bis 3 großen cappuccino intus an. gestern merkte ich um 9.15h, dass es jetzt eigentlich sehr dringend zeit wäre, mal was zu essen. das ist neu. obwohl mir dann einfiel, dass das an der uni auch manchmal so war, aber da war ja unten ein bistro, in dem man sich einen obstsalat kaufen konnte. und einen bagel. hier ist unten nichts. ich müsste rausgehen, aber das will ich ja nicht. also ging ich in das nerdbüro, in dem eine gute espressomaschine steht und machte mir einen dreifachen espresso extrastark mit 5 ml milch. das half eine zeit. dann war meeting, dann war wieder zeit für einen dreifachen espresso extrastark mit 5 ml milch, dann war meeting, dann war dreifache espresso extrastark mit 5 ml milch, dann war kopfschmerz. am empfang lag geeignete medikamentierung und eine geliehene banane, dann gings. dann kam ich wieder bei den nerds vorbei, und naja, ein espresso, sie wissen schon. dann meeting. dann espresso. kopfschmerzen gut unter kontrolle. dann natürlich rauchen. dann schlecht. zum glück hatte ich feierabend, aber einkaufen, kind abholen, kochen verdichtete sich zu kind abholen.
nun bin ich ja ein lernfähiger mensch, und so dachte ich ausführlich darüber nach, warum mir an der uni nicht schlecht wurde. genau, der obstsalat. also stand ich heute morgen sehr früh auf, duschte, zog mir gepflegte bürokleidung mit pfiff an und bereitete einen obstsalat zu. morgens um 7. zwischen allen möglichen terminen aß ich also heute obstsalat im büro, zusätzlich trank ich nur genau einen dreifachen espresso. folgerichtig hatte ich dann um 2 kurz das gefühl, ich müsste SOFORT ein mettbrötchen essen (und nein, das gefühl habe ich nicht oft, das letzte mal nach dem pralinenworkshop mit frau n, an dem wir 6 stunden lang schoko probieren mussten), und dann schlief ich um halb 3 kurz am schreibtisch ein.
ich muss mittelwege finden. dringend.
dann habe ich ein essensproblem. ich beginne morgens zeitig und stehe noch zeitiger auf, aber ich bin ja kein frühstücker. also komme ich mit 2 bis 3 großen cappuccino intus an. gestern merkte ich um 9.15h, dass es jetzt eigentlich sehr dringend zeit wäre, mal was zu essen. das ist neu. obwohl mir dann einfiel, dass das an der uni auch manchmal so war, aber da war ja unten ein bistro, in dem man sich einen obstsalat kaufen konnte. und einen bagel. hier ist unten nichts. ich müsste rausgehen, aber das will ich ja nicht. also ging ich in das nerdbüro, in dem eine gute espressomaschine steht und machte mir einen dreifachen espresso extrastark mit 5 ml milch. das half eine zeit. dann war meeting, dann war wieder zeit für einen dreifachen espresso extrastark mit 5 ml milch, dann war meeting, dann war dreifache espresso extrastark mit 5 ml milch, dann war kopfschmerz. am empfang lag geeignete medikamentierung und eine geliehene banane, dann gings. dann kam ich wieder bei den nerds vorbei, und naja, ein espresso, sie wissen schon. dann meeting. dann espresso. kopfschmerzen gut unter kontrolle. dann natürlich rauchen. dann schlecht. zum glück hatte ich feierabend, aber einkaufen, kind abholen, kochen verdichtete sich zu kind abholen.
nun bin ich ja ein lernfähiger mensch, und so dachte ich ausführlich darüber nach, warum mir an der uni nicht schlecht wurde. genau, der obstsalat. also stand ich heute morgen sehr früh auf, duschte, zog mir gepflegte bürokleidung mit pfiff an und bereitete einen obstsalat zu. morgens um 7. zwischen allen möglichen terminen aß ich also heute obstsalat im büro, zusätzlich trank ich nur genau einen dreifachen espresso. folgerichtig hatte ich dann um 2 kurz das gefühl, ich müsste SOFORT ein mettbrötchen essen (und nein, das gefühl habe ich nicht oft, das letzte mal nach dem pralinenworkshop mit frau n, an dem wir 6 stunden lang schoko probieren mussten), und dann schlief ich um halb 3 kurz am schreibtisch ein.
ich muss mittelwege finden. dringend.
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