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Samstag, 30. Mai 2015
Challenge, Tag 5
herzbruch, 01:17h
ich bin ja, wie man so sagt, ein digitaljunkie. das bedeutet, dass ich mich zwar in der anwesenheit von null fernsehern sehr wohl fühle, ich aber das dringende bedürfnis habe, zu jedem zeitpunkt mindestens zwei funktionierende laptops bei mir zu haben. oder im nebenraum, das geht auch. so habe ich immer einen sehr guten, den dann in der regel nach einer woche mein mann entwendet und den ich dann erst wiedersehe, wenn irgendein absurdes betriebssystem (zb windows) installiert ist und das ganze ding durch irgendwelche trojaner langsamer als mein sun station von 1999 geworden ist. ich hingegen habe dann immer noch den amusement-rechner, der auf keinen fall mehr als 11 zoll und 1 kg haben soll, und mit dem ich das internet lese und lustige serien gucke, wenn ich koche. und hier kommt die krux: durch unsachgemäßen gebrauch am herd hält dieser rechner nie viel länger als 18 monate, dann ist er hin. der vorletzte war schlimm, so ein netbook, an dem original alle funktionalitäten schlecht waren, da half dann auch das elegante dunkelbraun nicht mehr. davor hatte ich ein ähnliches produkt, welches mir gut gefiel, optisch wie funktional, aber das hatte irgendwann so schlimm akku, dass man es nur noch wegwerfen konnte. davor war, wenn ich mich recht erinnere, das fehlerhafte macbook, welches nicht einmal mehr meine mutter haben wollte, und davor war ein total schickes und seiner zeit 10 jahre vorausgeeiltes hp hybrid-tablet, welches ich einst in den niederlanden für 25% des kaufpreises erstand, weil es eine deutsche tastatur hatte.
der letzte amüsierrechner war eine produktempfehlung von herrn n., der das gleiche modell frau n. zum geburtstag gekauft hatte. es war schick, funktional und ein richtiges laptop, nur in etwas kleiner. frau n. war unzufrieden, ich war maximal zufrieden. vor allem auch, da ich ja viel weniger bezahlen musste als herr n., da ich ja kein windows benutze und es dann auch nicht kaufen muss. schöner, schneller rechner, angenehme tastatur (ja, das ist mir wichtig), gutes touchpad, stabilstes linux mint nadja, welches in 2 jahren keinen einen mucks machte. dann fiel das tolle ding mir allerdings zweimal vom küchenblock, und dann war sehr viel kaputt, aber ähnlich wie mit dem toyota corolla, der auch nach der schrottpresse noch anspringt, lief die kiste unbehelligt weiter. nur bewegen durfte man sie nicht mehr. ich kaufte einen neuen rechner, ließ ihn zu lange im regal stehen, weil ich mich von dem alten nicht trennen konnte, und schon hatte der mann ihn sich gekrallt. ich kaufte also einen neuen, der prozess wiederholte sich, aber ich war entspannt, eigentlich wollte ich mich ja doch nicht trennen. dann bekam der alte akku. ladeprobleme, genauer gesagt. da reifte in mir der entschluss, einfach exakt den gleichen nachzukaufen. wäre mir das mal früher eingefallen, es gab ihn nämlich nicht mehr. so gesehen ist es ja keine werbung: es war ein acer aspire one, und an dem war alles gut. wenn sie auch einen haben: hüten sie ihn. lassen sie ihn nicht vom küchenblock fallen.
also suchte ich nach einem ersatz, der mich ähnlich glücklich machen würde und den ich niemals meinem mann abtreten würde. und dabei machte ich folgende beobachtung: die zeiten, in denen man ein optisch ansprechendes, kleines netbook ohne betriebssystem kaufen konnte, sind anscheinend vorbei. ich war sogar kurz versucht, auf herstellerseiten was zusammenbauen zu lassen, aber die, die mir einfielen, hatten nicht das, was ich wollte. also biss ich in den sauren apfel und kaufte irgendwas mit windows 8. vorgestern kam es an, ich packte es aus und war glücklich, weil es hübsch war, schaltete es an und erlebte eine zeitreise in die neunziger jahre. ich machte eine fensterschieb-handbewegung, dann wartete ich dreißig sekunden und dann schob das fenster sich zentimeter für zentimeter zur seite. so ein performance tief macht auch der allerunsinnigste touchscreen nicht mehr wett. dazu eine kurze frage: ist das nicht furchtbar zirkulär, zu sagen "windows 8 ist so scheiße mit den kacheln und so wegen der ganzen touchscreens", und dann "ja okay, ein normales laptop mit touchscreen, das ist vielleicht total umständlich und überflüssig, aber windows 8 geht ja mit touchscreen besser". i don't buy that. kiste also wieder zurückgeschickt (weil mir auch einfiel, dass ich beim letzten erstmals in 15 jahren linux es nicht wirklich befriedigend geschafft hatte, windows zu entfernen), weitere fünf stunden recherchiert und dann endlich einen 11 zoll rechner mit genug prozessor und arbeitsspeicher zum kochen gefunden, der kein betriebssystem hatte. und mit dem schreibe ich das gerade. und linux mint hat noch immer keine eine kachel, und das ist auch gut so.
der letzte amüsierrechner war eine produktempfehlung von herrn n., der das gleiche modell frau n. zum geburtstag gekauft hatte. es war schick, funktional und ein richtiges laptop, nur in etwas kleiner. frau n. war unzufrieden, ich war maximal zufrieden. vor allem auch, da ich ja viel weniger bezahlen musste als herr n., da ich ja kein windows benutze und es dann auch nicht kaufen muss. schöner, schneller rechner, angenehme tastatur (ja, das ist mir wichtig), gutes touchpad, stabilstes linux mint nadja, welches in 2 jahren keinen einen mucks machte. dann fiel das tolle ding mir allerdings zweimal vom küchenblock, und dann war sehr viel kaputt, aber ähnlich wie mit dem toyota corolla, der auch nach der schrottpresse noch anspringt, lief die kiste unbehelligt weiter. nur bewegen durfte man sie nicht mehr. ich kaufte einen neuen rechner, ließ ihn zu lange im regal stehen, weil ich mich von dem alten nicht trennen konnte, und schon hatte der mann ihn sich gekrallt. ich kaufte also einen neuen, der prozess wiederholte sich, aber ich war entspannt, eigentlich wollte ich mich ja doch nicht trennen. dann bekam der alte akku. ladeprobleme, genauer gesagt. da reifte in mir der entschluss, einfach exakt den gleichen nachzukaufen. wäre mir das mal früher eingefallen, es gab ihn nämlich nicht mehr. so gesehen ist es ja keine werbung: es war ein acer aspire one, und an dem war alles gut. wenn sie auch einen haben: hüten sie ihn. lassen sie ihn nicht vom küchenblock fallen.
also suchte ich nach einem ersatz, der mich ähnlich glücklich machen würde und den ich niemals meinem mann abtreten würde. und dabei machte ich folgende beobachtung: die zeiten, in denen man ein optisch ansprechendes, kleines netbook ohne betriebssystem kaufen konnte, sind anscheinend vorbei. ich war sogar kurz versucht, auf herstellerseiten was zusammenbauen zu lassen, aber die, die mir einfielen, hatten nicht das, was ich wollte. also biss ich in den sauren apfel und kaufte irgendwas mit windows 8. vorgestern kam es an, ich packte es aus und war glücklich, weil es hübsch war, schaltete es an und erlebte eine zeitreise in die neunziger jahre. ich machte eine fensterschieb-handbewegung, dann wartete ich dreißig sekunden und dann schob das fenster sich zentimeter für zentimeter zur seite. so ein performance tief macht auch der allerunsinnigste touchscreen nicht mehr wett. dazu eine kurze frage: ist das nicht furchtbar zirkulär, zu sagen "windows 8 ist so scheiße mit den kacheln und so wegen der ganzen touchscreens", und dann "ja okay, ein normales laptop mit touchscreen, das ist vielleicht total umständlich und überflüssig, aber windows 8 geht ja mit touchscreen besser". i don't buy that. kiste also wieder zurückgeschickt (weil mir auch einfiel, dass ich beim letzten erstmals in 15 jahren linux es nicht wirklich befriedigend geschafft hatte, windows zu entfernen), weitere fünf stunden recherchiert und dann endlich einen 11 zoll rechner mit genug prozessor und arbeitsspeicher zum kochen gefunden, der kein betriebssystem hatte. und mit dem schreibe ich das gerade. und linux mint hat noch immer keine eine kachel, und das ist auch gut so.
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Donnerstag, 28. Mai 2015
Challenge, Tag 4
herzbruch, 23:19h
während wir uns noch über das asapste aufgleisen von commitments am ende des tages von funnels in der customer journey amüsieren, sitzen in ganz deutschland menschen, die finden, dass ich über gebühr oft "in einer optimalen welt" sage. das liegt vielleicht daran, dass ich weder in einer optimalen welt lebe noch in einem optimalen unternehmen arbeite, deshalb kann ich diesen satz eben oft sagen. in einer optimalen welt hätte ich nicht sechs babykatzen neben meinem bett stehen, weil ich den zeitlichen druck der kastration falsch eingeschätzt habe. in einer optimalen welt würden mann und kind jetzt auch nicht beide schnarchend neben mir im bett leben und pennen, obwohl morgen frau zine kommt und ein bisschen saubermacht, und das kann sie besser, wenn es aufgeräumt ist, aber wer soll denn jetzt hier noch aufstehen? und in einer optimalen welt würde man niemals mit irren zusammenarbeiten müssen, diese realität steht aber leider auch nicht zur verfügung. was soll man also machen? in einer optimalen welt wäre ich auch nicht so redundant, dass kollegen meine antworten schon vorweggreifen könnten mit "gleich sagt sie wieder in einer optimalen welt". aber ganz ehrlich? liegt doch nicht an mir. liegt an der welt.
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Donnerstag, 28. Mai 2015
Challenge, Tag 3
herzbruch, 00:45h
schon am dritten tag der münchen challenge wäre ich fast zu müde gewesen, doch ich raffe mich kurz auf. status quo katzenbaby dealership: 4 sind vermittelt, da aber alle so niedlich und vor allem genau gleich sind, ist noch nicht entschieden, welche. 5 und 6 sind so gut wie unter der haube, da muss nur noch kurz überlegt werden, ob 2 wohl der richtige weg ist. da wir aber ja nur im doppelpack dealen und meine erfahrung ist, dass zwei geschwisterbabies weniger arbeit machen als eins, sind wir bockig: wer manfred will, muss anneliese können.
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