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Freitag, 19. Juni 2015
Challenge, Tag 24
herzbruch, 00:10h
ein neues element meines lebens, welches ich eigentlich nicht vermisst hatte, ist der vertriebler. ich habe ja an der universität die strikte theorie vertreten, dass ich außer meinem mann und meinem kind niemandem gegenüber einen pädagogischen auftrag erfüllen muss. beim vertriebler ist das anders.
wenn man da nicht pädagogisch einwirkt, werden sonst ja dinge verkauft, die in der welt so nicht existieren. und weil man selber ja dann das herstellen muss, was der kunde will, soll man am ende auch noch kooperativ sein und den kunden glücklich machen. das verstehe und schätze ich alles, aber man geht ja auch nicht in einen schuhladen und bestellt da ein fliegendes auto.
manche vertriebler finden auch, dass alleinig das kundenglück über die höhe einer zahl entscheidet. ich erinnere mich an eine situation, in der etwas dem kunden verkauft wurde, was es in diesem universum nicht geben kann, und dann war der vorgeschlagene ausweg, ich möge mir eine zahl ausdenken. ich sagte "vier", der vertriebler sagte "nein, die muss höher sein", ich sagte "vierhundertmillionen", er sagte "ja, ungefähr so".
heute passierte allerdings etwas, was ich so noch nicht erlebt hatte: ein vertriebler hatte vergessen, ein produkt zu verkaufen. und da der kunde morgen zu besuch kommt, habe ich mich einfach mal eingeladen, habe 10 stunden lang etwas gebaut und verkaufe das morgen selbst. ich habe dabei heute gelernt, dass der stress exakt der gleiche ist wie in den situationen, in denen zuviel verkauft wurde, aber andersrum fühlt es sich freiwilliger an.
und was man auch noch wissen sollte: es gibt auch sehr tolle vertriebler. bestimmt irgendwo.
wenn man da nicht pädagogisch einwirkt, werden sonst ja dinge verkauft, die in der welt so nicht existieren. und weil man selber ja dann das herstellen muss, was der kunde will, soll man am ende auch noch kooperativ sein und den kunden glücklich machen. das verstehe und schätze ich alles, aber man geht ja auch nicht in einen schuhladen und bestellt da ein fliegendes auto.
manche vertriebler finden auch, dass alleinig das kundenglück über die höhe einer zahl entscheidet. ich erinnere mich an eine situation, in der etwas dem kunden verkauft wurde, was es in diesem universum nicht geben kann, und dann war der vorgeschlagene ausweg, ich möge mir eine zahl ausdenken. ich sagte "vier", der vertriebler sagte "nein, die muss höher sein", ich sagte "vierhundertmillionen", er sagte "ja, ungefähr so".
heute passierte allerdings etwas, was ich so noch nicht erlebt hatte: ein vertriebler hatte vergessen, ein produkt zu verkaufen. und da der kunde morgen zu besuch kommt, habe ich mich einfach mal eingeladen, habe 10 stunden lang etwas gebaut und verkaufe das morgen selbst. ich habe dabei heute gelernt, dass der stress exakt der gleiche ist wie in den situationen, in denen zuviel verkauft wurde, aber andersrum fühlt es sich freiwilliger an.
und was man auch noch wissen sollte: es gibt auch sehr tolle vertriebler. bestimmt irgendwo.
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Donnerstag, 18. Juni 2015
Challenge, Tag 23
herzbruch, 01:21h
heute hatte ich mutter-superfail. sie kennen das vielleicht, wenn es im ökokindergarten eine veranstaltung gibt und die mütter 43 variationen von möhrenkuchen anschleppen. nein? sie haben nix verpasst.
heute ist mein kind das erste mal in seinem leben ohne eltern in urlaub gefahren, und zwar in eine jugendherberge. 10 kinder aus der kita, süßigkeiten dürfen mit, aber nicht im koffer, sondern bei den erzieherinnen abgeben, die die dann gerecht verteilen. das lasen wir gestern um 21.30h, und so schickte ich den mann in den supermarkt, was süßes kaufen, was auf montessori-ebene nicht so schlimm ist. wir einigten uns auf diese schokoriegel mit dem ganzen vollkorn.
heute morgen dann brachte ich das furchtbar aufgeregte kind in die kita, in der hand die packung schokoriegel. das würde alles in der küche gesammelt. dort standen also 8 liebevoll dekorierte körbchen mit selbstgebackenen vollwertkeksen und -muffins. die 10. mutter kam direkt nach mir und flötete den erzieherinnen zu: "das könnt ihr im bus ja verteilen. ich habe möhrenmuffins und apfelschnitzelchen gemacht." was sollte ich sagen. ich hatte ba**sto gekauft.
heute ist mein kind das erste mal in seinem leben ohne eltern in urlaub gefahren, und zwar in eine jugendherberge. 10 kinder aus der kita, süßigkeiten dürfen mit, aber nicht im koffer, sondern bei den erzieherinnen abgeben, die die dann gerecht verteilen. das lasen wir gestern um 21.30h, und so schickte ich den mann in den supermarkt, was süßes kaufen, was auf montessori-ebene nicht so schlimm ist. wir einigten uns auf diese schokoriegel mit dem ganzen vollkorn.
heute morgen dann brachte ich das furchtbar aufgeregte kind in die kita, in der hand die packung schokoriegel. das würde alles in der küche gesammelt. dort standen also 8 liebevoll dekorierte körbchen mit selbstgebackenen vollwertkeksen und -muffins. die 10. mutter kam direkt nach mir und flötete den erzieherinnen zu: "das könnt ihr im bus ja verteilen. ich habe möhrenmuffins und apfelschnitzelchen gemacht." was sollte ich sagen. ich hatte ba**sto gekauft.
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Mittwoch, 17. Juni 2015
Challenge, Tag 22
herzbruch, 00:42h
kind (vorwurfsvoll): "mama, ich frage mich, und nimm mir das bitte nicht übel, folgendes: interessiert dich denn eigentlich gar nicht, wie es bei den lamas war? oder beim schwimmkurs? wie kann das sein, dass du gar nix fragst?"
ich (interessiert): "ona, wie war es denn heute bei den lamas? und wie war's beim schwimmen?"
kind (gewohnt gleichgültig): "gut."
ich (interessiert): "ona, wie war es denn heute bei den lamas? und wie war's beim schwimmen?"
kind (gewohnt gleichgültig): "gut."
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