Dienstag, 31. Mai 2011
Herzbruch zwischen Schnurzingen und Gnoerzingen
jedes mal, wenn ich im suedlichsten sueddeutschland ankomme, stelle ich fest, dass das bild, das ich in meinem kopf von deutschland habe, sehr wenig damit uebereinstimmt, wie deutschland eigentlich aussieht. schoen ist ja immer wieder, dass ab stunde 5 im regionalexpress die haltestationen ja immer so heissen wie "schnurzigen", "plumpfingen", "gnoerzingen" und "doofingen". alles unter koeln ist ja auch schon so gut wie italingen.

und schon wieder eine neue jobgeschichte. 2011 ist ein gutes jahr fuer mein fach. wenn jetzt alles gut laeuft, dann muss ich in baelde gewichtige entscheidungen treffen, wobei es so sein wird, dass jede stelle so viele vor- und nachteile hat, dass ich mit keiner entscheidung zufrieden sein werde. und weil das ja schon dreimal genau so der fall war, kann ich auch darauf vertrauen, dass ich im nachhinein sagen werde, dass das mal wieder alles genau richtig war. oder so.

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Nana....
Esslingen-Plochingen-Wendlingen-Nürtingen-Metzingen-Reutlingen-Tübingen-Mössingen-Hechingen-Balingen-Ebingen...
im Allemanischen ziemlich häufig......und im Zug lustig.
Ja, ich hatte auch Bahncard.

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da war ich gestern ueberall. auf der schwaebschen eisenbahn.

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Hab dort gerne gelebt.
Ist aber ne halbe Ewigkeit her.
Für Großstädter eher gewöhnungsbedürftig, aber mit enormem Freizeitwert.
Wollen Sie dort lehren?

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Schön sind ja auch die ganzen -leben in Sachsen-Anhalt. Gibt Autobahnschilder, auf denen nix anderes steht.

(Mein liebster deutscher Ortsname ist Radebeul-Zitzschewig. Ich möchte nicht Ausländer sein, der diesen Ort am Fahrkartenschalter sagen muss.)

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@muerps:
Oja, und das, obwohl die Gegend um Magdeburg herum, wo die ganzen -leben-Ortsnamen vorkommen, auf mich eher ziemlich tot wirkt. ;-)

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ich fand ja auch mal, dass die rasthofsituation in sachsen-anhalt eher sachsen-durchfahr war...

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Für mich immer noch Sachsen-brems ;-)
Wahnsinnig schön ist es an der Elbe entlang von Magdeburg nach Süden bis Oranienburg und Wörlitz.

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@herzbruch:
Den ersten Rasthof an der A 2 jenseits von Helmstedt habe ich auch eher so najaaa in Erinnerung.

@croco: Muss gestehen, dass ich mich (mal abgesehen von Ostberlin und Leipzig) in diversen westlichen Nachbarstaaten besser auskenne als im Beitrittsgebiet.

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Man darf da keine Hemmungen haben ;-)

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... viel spaß beim umzug in bälde, frau herzbruch!
:-)

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Im Heimat-undSachkundeuntericht in der Grundschule in einem kleinen bayerischen Dorf habe wir damals gelernt, dass die Endung -ing (im Alemannischen wohl dann das -ingen) ein Zeichen dafür ist, dass der Ort supermegaalt ist und sich da schon vor Jahrmillionen Germanen zum Rücken-an-Bäumen-kratzen getroffen haben.
Lieben Gruss
Frau Brüllen, grossgeworden in -ling, zur Schule gegangen in -sing, in der Uniaussenstelle -ching studiert ;-)

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wenn wir die strichelchen wegliessen, wuerde ich denken, sie sind chinesin...

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