Donnerstag, 27. September 2012
Das Leben hat mich wieder
herzbruch, 00:37h
wenn ich das gerade im vorlesungsverzeichnis richtig verstanden habe, lehre ich dieses semester eine veranstaltung mit teilnehmerbegrenzung 80 in einem raum fuer 60, raumbeschreibung im gebaeudeplan sagt: "ohne fenster". auf einem voellig anderem campus. semester hat noch nicht angefangen, da hab ich schon wieder die schnauze voll.
... comment
arboretum,
Donnerstag, 27. September 2012, 00:49
Schnell mal dem Menschen am Institut mailen, der für die Raumvergabe zuständig ist und fragen, ob sich daran noch etwas ändern lässt. Zu dieser Person sollte man lieber einen guten Draht haben, denn sie muss oft auch bei denen, die in anderen Gebäuden Räume vergeben, schachern, um dort überhaupt Lehrveranstaltungen unterzukommen. Unter Umständen wusste sie überhaupt nichts von der maximalen Teilnehmerzahl und Beliebtheit Ihrer Lehrveranstaltung.
... link
herzbruch,
Donnerstag, 27. September 2012, 01:02
eine gute idee, leider aber nicht zielfuehrend. wir sind massenuni ohne raeume, daran aendert nix. lediglich w3-personal darf sich das gebaeude aussuchen, der rest ist schicksal. den raumbedarf anmelden muessen wir 10 monate vorher, also vor weihnachten 2012 fuer oktober 2013, und dann gucken ploetzlich alle ganz ueberrascht, dass schon wieder 40000 studenten irgendwo sitzen wollen.
letztes jahre habe ich mich mal erfolgreich geweigert. wintersemester, 60 leute in einem raum fuer 20, die studis fingen an, die tische rauszutragen, damit sie auf dem boden sitzen konnten. ich bin dann mal zur verantwortlichen gegangen und habe mitgeteilt, dass ich nicht mehr hingeh. einen neuen raum habe ich zwar bekommen, meine position im sekretariat war allerdings nicht unbedingt, naja, gestaerkt. also bleistifte, post its und kopierguthaben bekomme ich seitdem nur noch nach dienstaufsichtsbeschwerde. und eigentlich auch nur kopierguthaben, jetzt, wo ich so drueber nachdenke. schreibutensil habe ich an einer deutschen uni noch nie bekommen. ist ja auch nicht voellig unmoeglich, einen eigenen kuli mitzubringen. sagt aber schon viel aus. in stanford haben wir jeden freitag vom lokalen inder warmes essen gecatert bekommen. die studenten uebrigens auch. aber das waren ja auch nur 2.
letztes jahre habe ich mich mal erfolgreich geweigert. wintersemester, 60 leute in einem raum fuer 20, die studis fingen an, die tische rauszutragen, damit sie auf dem boden sitzen konnten. ich bin dann mal zur verantwortlichen gegangen und habe mitgeteilt, dass ich nicht mehr hingeh. einen neuen raum habe ich zwar bekommen, meine position im sekretariat war allerdings nicht unbedingt, naja, gestaerkt. also bleistifte, post its und kopierguthaben bekomme ich seitdem nur noch nach dienstaufsichtsbeschwerde. und eigentlich auch nur kopierguthaben, jetzt, wo ich so drueber nachdenke. schreibutensil habe ich an einer deutschen uni noch nie bekommen. ist ja auch nicht voellig unmoeglich, einen eigenen kuli mitzubringen. sagt aber schon viel aus. in stanford haben wir jeden freitag vom lokalen inder warmes essen gecatert bekommen. die studenten uebrigens auch. aber das waren ja auch nur 2.
... link
ilnonno,
Donnerstag, 27. September 2012, 01:36
Ich rate allen Leuten: werdet Klempner, Dachdecker, Gipser oder sowas. Außer es ärgert euch, wenn ihr Arbeit bis über die Ohren habt, die Leute Schlange stehen und ihr sehr reich werdet. Und lernt keine Mathematik, die bringt nur die Kalkulation durcheinander.
... link
arboretum,
Donnerstag, 27. September 2012, 19:31
Mag sein, dass Sie schon zehn Monate vorher den Raumbedarf anmelden müssen, aber darüber verhandelt wird meiner Erfahrung nach erst später. Dann, wenn die ganze Chose für das Vorlesungsverzeichnis geplant und ins System eingegeben wird. In jedem Institut gibt es eine/n, die/der das machen muss - und oft ist das auch die Person, die mit ihrem Pendant in anderen Instituten oder Fachbereichen darüber verhandeln muss, ob dort in dem Gebäude ein Seminarraum oder Hörsaal mitgenutzt werden kann.
Selbst die Drachen in den Sekretariaten sind meist empfänglich für ein paar nette Worte und Komplimente. Macht einem das Leben leichter und man bekommt mehr Stifte und Post-its als man braucht. Habe ich selbst schon erfolgreich ausprobiert.
Selbst die Drachen in den Sekretariaten sind meist empfänglich für ein paar nette Worte und Komplimente. Macht einem das Leben leichter und man bekommt mehr Stifte und Post-its als man braucht. Habe ich selbst schon erfolgreich ausprobiert.
... link
... comment
cati basmati,
Donnerstag, 27. September 2012, 10:01
Na endlich, ich hab Sie schon vermisst! Und eigentlich ist doch alles gut: ca. 20 fehlen ja immer, also ist Platz für alle Anwesenden. Kein Fenster heißt auch: keine Gefahrenzone für kippelig auf der Fensterbank des offenen Fensters rauchende Rebellen! Also alles gut.
... link
frau klugscheisser,
Donnerstag, 27. September 2012, 12:18
Genau, bei 80 Studenten sterben doch im Schnitt an die 100 Grossmütter pro Semester.
... link
herzbruch,
Donnerstag, 27. September 2012, 19:21
da kommen ja noch mehr aus der anderen veranstaltung. vorlesungsbeginn ist immer eine schwere zeit fuer grosseltern.
... link
... comment
muerps,
Donnerstag, 27. September 2012, 20:50
Ach, da erinnere ich mich selig an die Quantenchemievorlesung:
1 Prof und 4 Studentinnen ("Guten Tag, meine Damen.") in einem Raum für 101 Leute. Anwesenheitsquote übrigens 100%. Das Semester drauf hatten wir dann im Sozialraum/der Teeküche des Instituts Vorlesung. War zwar immer noch genug Platz übrig, aber wenigstens nur noch dreimal soviel wie nötig.
... link
herzbruch,
Donnerstag, 27. September 2012, 21:07
ich war mal ein ganzes wintersemester eine von 2. abends um 6, trotz weihnachtsmarkt. war schlimm.
... link
... comment
croco,
Sonntag, 30. September 2012, 13:53
Die Vorlesungszeiten kann man nicht verändern? Dann sind doch Räume frei.
Von 7 bis 8 Mathe für Chemiker, Übungen von 18 bis 20 Uhr. Da kommen nur die , wie auch wollen.
Von 7 bis 8 Mathe für Chemiker, Übungen von 18 bis 20 Uhr. Da kommen nur die , wie auch wollen.
... link
... comment