Mittwoch, 24. Oktober 2012
Hier ist ja im Moment nur krank...
herzbruch, 23:37h
aber trotzdem passieren dinge. ich bin leider viel zu schlapp, sie aufzuschreiben, daher nur kurz: nach einem 10-stunden arbeitstag mit krank dann aus dem zug ins auto und ab in die kita-elterngeschichte, und ehe ich geistig ueberhaupt in duesseldorf ankomme, bin ich schon bundeskanzlerin der sonnengruppe und bundeskanzlerin der kita. gut. ich haette ja eher gedacht, dass nichts in der welt mich je soweit kriegen wuerde, aber in dem fall macht das ja sinn. immerhin sind wir zwar jetzt schon 2 deutsche muetter (von 79 kindern), aber fuer papierkram oder hitzige diskussionen bin ich tatsaechlich eher die kandidatin. soweit. innerlich lache ich uebrigens noch immer darueber, dass der leiter des jugendamtes, den ich ja verklagen wollte und der sich dann ueberlegte, dass er mich ja quer durch die ganze stadt schicken koennte in die einrichtung, in der das kita-konzept "sprachbad" schon rein numerisch nicht funktionieren kann, dann wuerde ich mich bestimmt sehr aergern, ja, der mann wird sicherlich aeusserst erstaunt sein, dass ich jetzt sogar bundeskanzler der strafkita bin. und gluecklich damit. und das kind ja sowieso. und dank der neuen schnellstrasse sind wir ja von 30 auf 15 min fahrt runter. das halte ich aus.
es sei denn, wir ziehen quasi am freitag um. das waere sehr ueberstuerzt, aber moeglich. wir machen mal wieder diese wohnraumjagd, die ja in deutschen grossstaedten so beliebt ist. dieses mal geht es interesanterweise um ein haus, nicht eine wohnung, in der grossstadt, freistehend, mit grossem garten. wo das jetzt plotezlich herkommt, weiss der geier. und sogar (fuer hiesige verhaeltnisse) bezahlbar. leider innen allerschlimmster 80er jahre schick. aber man muss einen tod sterben. und auf einfamilienhausbebauung gucken statt auf puff ist ja auch nicht schlecht. so mit kind. man verspiessert halt.
es sei denn, wir ziehen quasi am freitag um. das waere sehr ueberstuerzt, aber moeglich. wir machen mal wieder diese wohnraumjagd, die ja in deutschen grossstaedten so beliebt ist. dieses mal geht es interesanterweise um ein haus, nicht eine wohnung, in der grossstadt, freistehend, mit grossem garten. wo das jetzt plotezlich herkommt, weiss der geier. und sogar (fuer hiesige verhaeltnisse) bezahlbar. leider innen allerschlimmster 80er jahre schick. aber man muss einen tod sterben. und auf einfamilienhausbebauung gucken statt auf puff ist ja auch nicht schlecht. so mit kind. man verspiessert halt.
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croco,
Mittwoch, 24. Oktober 2012, 23:41
Ohne Puff wird es langweilig hier.
Aber vielleicht gibt es im potentiellen neuen Heim ja wieder abstuse Nachbarn.
Trotzdem viel Glück.
Aber vielleicht gibt es im potentiellen neuen Heim ja wieder abstuse Nachbarn.
Trotzdem viel Glück.
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herzbruch,
Mittwoch, 24. Oktober 2012, 23:45
sonst wird das hier bald ein gaertnerblog. ach, da faellt mir ein: meine tutorin hatte schon die erste tote oma.
dead-grandma-count: on
solange es studenten gibt, habe ich ja zur noch ein ausweichthema.
dead-grandma-count: on
solange es studenten gibt, habe ich ja zur noch ein ausweichthema.
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sid,
Donnerstag, 25. Oktober 2012, 02:01
*G*
Ich hatte die Tage auch schon die erste "Der Hund hat..." Meldung.
Manchmal ist das recht erheiternd und amüsant - solange es nicht überhand nimmt ; )
Ich hatte die Tage auch schon die erste "Der Hund hat..." Meldung.
Manchmal ist das recht erheiternd und amüsant - solange es nicht überhand nimmt ; )
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themelody,
Donnerstag, 25. Oktober 2012, 02:11
Abstruse Nachbarn gibt es ausnahmslos immer.
Ich biete einen Else-Kling-Verschnitt, die ihre Wäsche auf dem Balkon zur Haupstraße trocknet, den afrikanischen Mieter aber zu optisch verträglicheren Gardinen nötigen will mit Hilfe der Eigentümerversammlung.
Ich biete einen Else-Kling-Verschnitt, die ihre Wäsche auf dem Balkon zur Haupstraße trocknet, den afrikanischen Mieter aber zu optisch verträglicheren Gardinen nötigen will mit Hilfe der Eigentümerversammlung.
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prieditis,
Mittwoch, 24. Oktober 2012, 23:48
8oer?
Ich habe Visionen von Beefeater-Spiegelsälen...
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herzbruch,
Mittwoch, 24. Oktober 2012, 23:51
ja, das wuerde unter der holzvertaefelten decke besonders gut aussehen.
sie waren ja mal hier in dieser huette. sie wissen, dass ich innendrin anders bin.
sie waren ja mal hier in dieser huette. sie wissen, dass ich innendrin anders bin.
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prieditis,
Donnerstag, 25. Oktober 2012, 14:48
Holzvertäfelte Decke hatte ich auch mal. Vom Vormieter, in der Küche, aus Styropor. Und (vom Vormieter) selbst verlegte Fliesen. Und zwar nach dem beliebten Muster "3,14undeinpaargequetschte mal Daumen". Ich hab dann bekanntlich alles mit Gold abgedeckt. Ich bin drinnen nämlich genau so! ;o)
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berenike,
Donnerstag, 25. Oktober 2012, 13:48
Herzlichen Glückwunsch, Frau Doppelbundeskanzlerin!
Mist, jetzt kann ich mir bei Ihnen nicht mehr abgucken, wie man sich vor solchen Ämtern erfolgreich drückt.
Mist, jetzt kann ich mir bei Ihnen nicht mehr abgucken, wie man sich vor solchen Ämtern erfolgreich drückt.
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herzbruch,
Donnerstag, 25. Oktober 2012, 13:57
ich gebe zu bedenken, dass das kind in einem sozial aeusserst schwierigen kindergarten ist. gaebe es dort auch nur ein einziges elternteil, das grundschullehrer oder aehnliches ist, dann haette die person heute morgen laternen gebastelt, nicht ich.
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arboretum,
Donnerstag, 25. Oktober 2012, 14:53
Laternenbasteln mit Professor Herzbruch ist doch viel cooler, das bietet nicht jeder Kindergarten.
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croco,
Donnerstag, 25. Oktober 2012, 15:57
Vermutlich die erste und einzige Promotionslaterne in der Geschichte der Kinderaufbewahrungsstätte.
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arboretum,
Donnerstag, 25. Oktober 2012, 18:48
Mal was anderes: Schreibt der Rektor Ihrer Uni eigentlich auch Briefe, in dem er "aus gegebenem Anlass" auf ein bestehendes Onanierverbot in den Räumen der Uni nochmals hinweist?
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croco,
Donnerstag, 25. Oktober 2012, 22:58
Das ist doch nicht wahr, oder?
Was ist denn da los den ganzen Tag, auf den Fluren und so?
Was ist denn da los den ganzen Tag, auf den Fluren und so?
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herzbruch,
Donnerstag, 25. Oktober 2012, 23:03
meine tutorin hat neulich einen obdachlosen aus dem raum entfernen muessen, der da schlief, wo ich unterrichte. ob der da auch onaniert... warum eigentlich nicht, war ja sein schlafzimmer. ansonsten wuerde ich meinen, wir haben so ein verbot nicht, wundert mich aber alles gar nicht. frau n. (die ja zum spass mal in meiner veranstaltung sass) konnte ja auch neulich nur im letzten moment noch verhindern, dass ich von einem hormongesteuerten stalkerstudenten im alter angefallen werde. bei uns ist naemlich auch immer alles ganz wild.
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arboretum,
Donnerstag, 25. Oktober 2012, 23:17
Auf dem Campus meiner Alma mater liefen häufiger Exhibitionisten herum, eine Freundin und einer Bekannte sind auch mal welchen begegnet. Und auf den Toiletten sprangen zeitweise auch einige schräge Vögel herum, einer davon hieß "Kuckuck", denn das sagte er immer zu den Frauen, wenn er dann aus der Nachbarkabine oben über die Trennwand schaute. Den haben sie nach Jahren irgendwann aber doch 'mal gekriegt. Ein anderer hieß verwaltungsintern "Specht", da er immer Löcher in die Trennwände der Herrenklos bohrte und dann ... Sie können es sich bestimmt denken.
Als ich das Schreiben dieses Rektors las, fragte ich mich schon, was damals zu der Verfügung vom 3.10.2008 geführt hat (immerhin war das ein gesetzlicher Feiertag) und was wohl der aktuelle Anlass war, wenn da explizit steht, dass das Onanieren während der Lehrveranstaltungen und Gremiensitzungen untersagt ist.
Großes Kino ist ja auch der Satz: "Ich fordere Sie auf, das Onanierverbot einzuhalten und andere auf die Beachtung des Onanierverbots hinzuweisen." Hängen die Schilder in den Instituten auf: "Bitte beachten Sie das Onanierverbot"?
Oder kleben nun an allen Eingangstüren der Gebäude Schilder: "Das Mitbringen von Haustieren ist verboten und das Onanieren auch"? Denkbar wären ja auch Piktogramme, analog zum Rauchverbot.
Als ich das Schreiben dieses Rektors las, fragte ich mich schon, was damals zu der Verfügung vom 3.10.2008 geführt hat (immerhin war das ein gesetzlicher Feiertag) und was wohl der aktuelle Anlass war, wenn da explizit steht, dass das Onanieren während der Lehrveranstaltungen und Gremiensitzungen untersagt ist.
Großes Kino ist ja auch der Satz: "Ich fordere Sie auf, das Onanierverbot einzuhalten und andere auf die Beachtung des Onanierverbots hinzuweisen." Hängen die Schilder in den Instituten auf: "Bitte beachten Sie das Onanierverbot"?
Oder kleben nun an allen Eingangstüren der Gebäude Schilder: "Das Mitbringen von Haustieren ist verboten und das Onanieren auch"? Denkbar wären ja auch Piktogramme, analog zum Rauchverbot.
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herzbruch,
Donnerstag, 25. Oktober 2012, 23:21
so divers scheinen mir die moeglichen anlaesse da gar nicht zu sein :)
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arboretum,
Donnerstag, 25. Oktober 2012, 23:22
Ich meinte eher die konkrete Situation. Ein Dekan, der vor Langeweile in der Gremiensitzung onaniert? Oder ein Student, der Wissenschaft total geil findet?
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herzbruch,
Donnerstag, 25. Oktober 2012, 23:24
ja, das mit den gremiensitzungen. das irritierte mich auch kurz. mag an meinem fach liegen, aber das kann ich mir nun wirklich nicht vorstellen.
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croco,
Freitag, 26. Oktober 2012, 01:36
Hab doch nichts versäumt im Studium, ufffff.
Die Spassguerilla war es.
Doch ein bisschen schade.
http://yigg.de/nachrichten/2012/10/05/fundstueck-onanierverbot-an-der-uni-bremen/bar
Die Spassguerilla war es.
Doch ein bisschen schade.
http://yigg.de/nachrichten/2012/10/05/fundstueck-onanierverbot-an-der-uni-bremen/bar
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arboretum,
Freitag, 26. Oktober 2012, 14:26
Der Witz ist, dass man solche Schreiben für durchaus möglich hält, wenn man den Irrsinn an deutschen Unis ein bisschen kennt.
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