Mittwoch, 6. Februar 2013
Major Rant
herzbruch, 22:44h
der aufschrei hat mich gehemmt. so muss ich es wohl formulieren, denn einerseits interessiert und beschaeftigt mich das thema, doch eher so in meinem kopf, oder vielleicht in der 1:1-diskussion mit meinem mann. oder anderen. talkshows will ich dazu nicht sehen. und lesen eigentlich auch nix mehr. schreiben schon gar nicht. nicht, dass ich keine meinung haette, doch in unserem haushalt sind alle ueber 3 in vollzeit berufstaetig, und zwar in anspruchsvoll positionen, die es uns verbieten, die naechsten 2 monate die kommentare zu verwalten und beantworten. nicht, dass ich so eine rege beteiligung erwartete, doch vielleicht haette ich ja auch die ein oder andere kontroverse position, und da man ja, wie man in talkshows sieht, in dem medium angemessener kuerze eh nie das sagen kann, was mal gesagt werden muss, sag ich halt nix.
doch so geht es ja auch nicht, ich kann ja nicht den blog einstellen, da ich mich unter druck fuehle, weil ja jetzt ueberall was emanzipiertes geschrieben wird.
ich handele stattdessen still emanzipiert, und waehrend ich diese zeilen schreibe, auf dem sofa unter der decke, raeumt der mann im rahmen seiner moeglichkeiten die kueche auf, und wenn er fertig ist, schicke ich ihn in den kalten keller. waesche machen.
ich rege mich viel lieber ueber einen ganz anderen schauplatz auf: arbeit. da habe ich in den letzten tagen mindestens 2 themen angesammelt, die ich gerne so richtig mit schmackes mal besprechen wuerde, aber einerseits kann ich nunmal keine beruflichen interna ausplaudern, und andererseits werde ich dann ueber gebuehr emotional. und das will ja auch keiner. daher fasse ich mich kurz, wie es meine art ist.
1) als ich im jahre 2000 vor der entscheidung stand, ob ich direktpromotion oder m.a. anstreben soll, habe ich mich nach langem ringen fuer den m.a. entschieden. ich wusste da schon, dass ich in der wissenschaft bleiben wollte (schade, haette ich mal besser arzt werden wollen), und ich hatte das gefuehl, dass ich lieber nicht als allerersten langen text eine der wirklich wichtigen qualifikationsarbeiten schreiben wollte. und ich hatte recht. ich war eine wirklich gute studentin (ausser in literaturwissenschaft), habe mit 1,0 examen gemacht, habe alle relevanten scheine im studium mit 1,0 gemacht, aber eine wissenschaftlich tragfaehige diss haette ich am ende des studiums nicht schreiben koennen. und sollte ich frau schavan endlich nachfolgen, waere das ein weiterer punkt auf der liste. betreuer kann in promotionsverfahren nicht gutachter sein (echt mal, deutschland, wo kommen wir denn da hin), und direktpromotion nur ab 60. oder so.
und dann noch die studierenden. ich habe ja dieses semester eigentlich nichts zu klagen, denn es scheint so, als haette ich mir in den 3 jahren am jetzigen ort den ruf der lustigen mit dem harten kern erarbeitet. im prinzip waren alle lieb, ich musste nie schimpfen, ich habe im laufenden ws auch noch kein einziges mal den satz sagen muessen: "ich habe hier keinen erziehungsauftrag". jetzt ist es ja so. fast 12 jahre im job, und ich habe die faehigkeit erworben, schon nach spaetestens der 6. sitzung all jener veranstaltungen, die mit einer klausur abgeschlossen werden, vorherzusagen, wer durchfaellt. da dieser text gegendert ist, (und waehrend ich das schreibe, tausche ich "studenten" gegen "studierende" aus, ich hab das nicht im blut, ich komme aus dem auslaendischen system) sage ich auch nichts dazu, dass es eine sehr klare verteilung der durchfaller gibt. aber das auch nur am rande.
jeden falls habe ich am montag um 14 uhr eine klausur gestellt. und zwar die erste eines zweisemestrigen kurses, deren bestehen bedingung fuer die teilnahme am zweiten kurs ist. man sollte also motiviert sein, zu bestehen. herr seidel (name natuerlich geaendert), von dem ich ja im november schon wusste, dass er durchfaellt, kam nicht, was mir nicht auffiel, waren ja genug andere da. spaeter sollte er mir dann eine mail schreiben, dass er leider nicht kommen konnte. und dann noch eine, er habe ja den anhang vergessen. dieser beinhaltete ein privatrezept, darauf in grossbuchstaben "anwesenheitsbescheinigung" und die information, herr seidel sei in der zeit von 10 bis 12 uhr in der sprechstunde anwesend gewesen. wie genau das jetzt im zusammenhang steht mit der um 14 uhr stattfindenden klausur, weiss ich nicht (bzw weiss ich doch, nicht gelernt, naemlich, und dann leider nicht krankgeschrieben worden). er ist jetzt durchgefallen und traut sich nicht mehr, zu reagieren. auch gut. wann jetzt hier die pointe kommt? gar nicht. ich finde das ja auch nicht lustig, und ich wuesste nicht, warum sie das lustig finden sollten.
und dann hab ich mich auch neulich noch irgendwo im internet geaergert, als irgendein studienabbrecherIn ueber sitzscheine lamentierte. ich moechte gerne als vom land befugte person klarstellen: das konzept "sitzschein" gibt es an universitaeten nicht. sie sollten denken. und zwar unabhaengig davon, ob sie das jetzt gerade "so richtig superspannend" finden oder nicht. sie wollen hinterher mal arbeiten gehen? und einen job, wo auch immer alles so richtig superspannend ist? good luck with that. fuer die allermeisten jobs ist es von vorteil, wenn sie sich auch mal ein bisschen zusammenreissen koennen, egal wie spannend sie sind. ich weiss, wovon ich rede, meiner ist spannend, aber telefonate mit aemtern bzgl. des status von anwesenheitsbescheinigungen langweilen mich auch zu tode. es ist im uebrigen auch nicht ihre aufgabe, zu beurteilen, was sie alles ueberhaupt zur berufsausuebung brauchen und nicht brauchen. das machen wir fuer sie, indem wir das in ihre studienordnungen schreiben, und dann vielleicht auch noch die menschen, die die studiengaenge akkreditieren. und wir haben da ja ein bisschen erfahrung, glauben sie uns. und nur deshalb, weil am semesterende keine leistungsueberpruefung stattfindet, heisst das natuerlich nicht, dass das kollegium der lehrenden/pruefenden sich nicht gefreut haette, wenn sie ein bisschen was gelernt haetten. und wenn die menschen, die seit 20 oder 30 jahren dinge, an denen ihr herzblut haengt, menschen vermitteln wollen, die in erster linie zum stricken oder frauen aufreissen in die uni kommen, dann darf man auch nicht klagen, wenn die im hoeheren alter auf didaktische faehigkeiten scheissen und ihre skripte vorlesen. ich bin da noch nicht. aber ich verstehe gut, wie man dahinkommt.
so. und jetzt bin ich fertig und stricke. zuhause. und sie koennen sich jetzt ueber mich aufregen.
doch so geht es ja auch nicht, ich kann ja nicht den blog einstellen, da ich mich unter druck fuehle, weil ja jetzt ueberall was emanzipiertes geschrieben wird.
ich handele stattdessen still emanzipiert, und waehrend ich diese zeilen schreibe, auf dem sofa unter der decke, raeumt der mann im rahmen seiner moeglichkeiten die kueche auf, und wenn er fertig ist, schicke ich ihn in den kalten keller. waesche machen.
ich rege mich viel lieber ueber einen ganz anderen schauplatz auf: arbeit. da habe ich in den letzten tagen mindestens 2 themen angesammelt, die ich gerne so richtig mit schmackes mal besprechen wuerde, aber einerseits kann ich nunmal keine beruflichen interna ausplaudern, und andererseits werde ich dann ueber gebuehr emotional. und das will ja auch keiner. daher fasse ich mich kurz, wie es meine art ist.
1) als ich im jahre 2000 vor der entscheidung stand, ob ich direktpromotion oder m.a. anstreben soll, habe ich mich nach langem ringen fuer den m.a. entschieden. ich wusste da schon, dass ich in der wissenschaft bleiben wollte (schade, haette ich mal besser arzt werden wollen), und ich hatte das gefuehl, dass ich lieber nicht als allerersten langen text eine der wirklich wichtigen qualifikationsarbeiten schreiben wollte. und ich hatte recht. ich war eine wirklich gute studentin (ausser in literaturwissenschaft), habe mit 1,0 examen gemacht, habe alle relevanten scheine im studium mit 1,0 gemacht, aber eine wissenschaftlich tragfaehige diss haette ich am ende des studiums nicht schreiben koennen. und sollte ich frau schavan endlich nachfolgen, waere das ein weiterer punkt auf der liste. betreuer kann in promotionsverfahren nicht gutachter sein (echt mal, deutschland, wo kommen wir denn da hin), und direktpromotion nur ab 60. oder so.
und dann noch die studierenden. ich habe ja dieses semester eigentlich nichts zu klagen, denn es scheint so, als haette ich mir in den 3 jahren am jetzigen ort den ruf der lustigen mit dem harten kern erarbeitet. im prinzip waren alle lieb, ich musste nie schimpfen, ich habe im laufenden ws auch noch kein einziges mal den satz sagen muessen: "ich habe hier keinen erziehungsauftrag". jetzt ist es ja so. fast 12 jahre im job, und ich habe die faehigkeit erworben, schon nach spaetestens der 6. sitzung all jener veranstaltungen, die mit einer klausur abgeschlossen werden, vorherzusagen, wer durchfaellt. da dieser text gegendert ist, (und waehrend ich das schreibe, tausche ich "studenten" gegen "studierende" aus, ich hab das nicht im blut, ich komme aus dem auslaendischen system) sage ich auch nichts dazu, dass es eine sehr klare verteilung der durchfaller gibt. aber das auch nur am rande.
jeden falls habe ich am montag um 14 uhr eine klausur gestellt. und zwar die erste eines zweisemestrigen kurses, deren bestehen bedingung fuer die teilnahme am zweiten kurs ist. man sollte also motiviert sein, zu bestehen. herr seidel (name natuerlich geaendert), von dem ich ja im november schon wusste, dass er durchfaellt, kam nicht, was mir nicht auffiel, waren ja genug andere da. spaeter sollte er mir dann eine mail schreiben, dass er leider nicht kommen konnte. und dann noch eine, er habe ja den anhang vergessen. dieser beinhaltete ein privatrezept, darauf in grossbuchstaben "anwesenheitsbescheinigung" und die information, herr seidel sei in der zeit von 10 bis 12 uhr in der sprechstunde anwesend gewesen. wie genau das jetzt im zusammenhang steht mit der um 14 uhr stattfindenden klausur, weiss ich nicht (bzw weiss ich doch, nicht gelernt, naemlich, und dann leider nicht krankgeschrieben worden). er ist jetzt durchgefallen und traut sich nicht mehr, zu reagieren. auch gut. wann jetzt hier die pointe kommt? gar nicht. ich finde das ja auch nicht lustig, und ich wuesste nicht, warum sie das lustig finden sollten.
und dann hab ich mich auch neulich noch irgendwo im internet geaergert, als irgendein studienabbrecherIn ueber sitzscheine lamentierte. ich moechte gerne als vom land befugte person klarstellen: das konzept "sitzschein" gibt es an universitaeten nicht. sie sollten denken. und zwar unabhaengig davon, ob sie das jetzt gerade "so richtig superspannend" finden oder nicht. sie wollen hinterher mal arbeiten gehen? und einen job, wo auch immer alles so richtig superspannend ist? good luck with that. fuer die allermeisten jobs ist es von vorteil, wenn sie sich auch mal ein bisschen zusammenreissen koennen, egal wie spannend sie sind. ich weiss, wovon ich rede, meiner ist spannend, aber telefonate mit aemtern bzgl. des status von anwesenheitsbescheinigungen langweilen mich auch zu tode. es ist im uebrigen auch nicht ihre aufgabe, zu beurteilen, was sie alles ueberhaupt zur berufsausuebung brauchen und nicht brauchen. das machen wir fuer sie, indem wir das in ihre studienordnungen schreiben, und dann vielleicht auch noch die menschen, die die studiengaenge akkreditieren. und wir haben da ja ein bisschen erfahrung, glauben sie uns. und nur deshalb, weil am semesterende keine leistungsueberpruefung stattfindet, heisst das natuerlich nicht, dass das kollegium der lehrenden/pruefenden sich nicht gefreut haette, wenn sie ein bisschen was gelernt haetten. und wenn die menschen, die seit 20 oder 30 jahren dinge, an denen ihr herzblut haengt, menschen vermitteln wollen, die in erster linie zum stricken oder frauen aufreissen in die uni kommen, dann darf man auch nicht klagen, wenn die im hoeheren alter auf didaktische faehigkeiten scheissen und ihre skripte vorlesen. ich bin da noch nicht. aber ich verstehe gut, wie man dahinkommt.
so. und jetzt bin ich fertig und stricke. zuhause. und sie koennen sich jetzt ueber mich aufregen.
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sibylle,
Mittwoch, 6. Februar 2013, 23:18
nö, finde nix was mich aufregt. nur ein bischen neugier wie wohl die werte position zur sexismus debatte ist, hab da auch so die meine :)
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herzbruch,
Freitag, 8. Februar 2013, 12:16
ich formuliere es mal freibleibend: ja, es gibt sexismus, und ja, dem muss auf jeden fall begegnet werden. doch im einzelfall kann man sich ja auch die frage stellen, welche uebergriffe sexistisch sind und welche einfach grundsaetzlich asi (was nicht weniger schlimm ist, natuerlich). das problem, das die gesamte gesellschaft mit asis hat, finde ich auch bemerkenswert...
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kaltmamsell,
Donnerstag, 7. Februar 2013, 08:56
Auch ich fürchte, Sie ernten hier eher Mitgefühl und Kopfnicken als Aufregung. Als geschulte Kommunikationstexterin hätte ich aber eine Idee, wie Sie unter Umgehung der Sexismusdebatte zu ins Gesicht geschüttelten Fäusten kommen: Schreiben Sie doch mal was zu Studiengebühren. Und wie beim Tabu-Spielen dürfen Sie als Argument nicht verwenden: Verschlechterung der Studienbedingungen durch Wegfall bereits seit Jahren verwendeter Studiengebühren. Go!
(Hintergrund: So ein bisschen, genauer anderthalb Jahre, war ich in den 90ern ja auch auf der Dozentinnenseite einer Uni. Was mich, das wacker sozial gekletterte Gastarbeiterkind, zum großen Fan von erzieherischen Studiengebühren gemacht hat.)
(Hintergrund: So ein bisschen, genauer anderthalb Jahre, war ich in den 90ern ja auch auf der Dozentinnenseite einer Uni. Was mich, das wacker sozial gekletterte Gastarbeiterkind, zum großen Fan von erzieherischen Studiengebühren gemacht hat.)
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herzbruch,
Freitag, 8. Februar 2013, 12:18
aaah, auch ein beliebtes thema. auch hier bleibe ich ergebnisoffen: wer nicht zahlt, kann leider auch nix einfordern. und wer kein geld hat, kann leider keine mitarbeiter beschaeftigen. das ist dann aber ja auch nicht schlimm (ausser fuer die mitarbeiter), da die studierendenschaft ja auch nicht einfordern wird, dass hauptseminare mit 60 teilnehmern abgeschafft werden muessen.
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arboretum,
Donnerstag, 7. Februar 2013, 12:43
Welches Problem hatte diese Studienabbrecherin denn mit den Sitzscheinen? Ich fand die gut. Man konnte dadurch noch Seminare besuchen, die einen interessierten, wenn man aus Zeitgrunden wegen noch auf anderen Gebieten zu leistender Pflichtscheine nicht ein weiteres Referat plus Klausur oder Referat plus Hausarbeit unterbringen konnte. Da dieser Druck entfiel, machten diese Seminare sogar in der Regel mehr Spaß. Und Anwesenheitspflicht gab es damals sowieso auch immer schon, mehr als zweimal fehlen im Sommersemester und dreimal im etwas längeren Wintersemester waren nicht drin.
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herzbruch,
Freitag, 8. Februar 2013, 12:19
sie haben es dann ja auch richtig gemacht. so sollte es sein. und es gibt sie ja, die interessierten. vereinzelt.
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muerps,
Donnerstag, 7. Februar 2013, 19:21
Ich muss es mal so offen sagen,
Sie haben da teilweise echt ganz schöne Knallis als Studenten. Gut, ich hab es einmal erlebt, dass bei einer Erstsemestlerin die Mutti im Prüfungsamt wegen Krankschreibung angerufen hat - die Prüfungsamtfrau hat die Mutter gewaltig rund gemacht. Aber wir haben eben den Vorteil, dass das Praktikum im ersten Semster keinen anderen Sinn hat, als ein Drittel der Leute rauszuschmeißen. Die ersten streichen dann schon nach drei Wochen die Segel (während das bei Ihnen wahrscheinlich die Klientel mit den toten Omas geworden wäre). Ich hatte dieses Jahr ja auch die Freude (ehrlich!) der Studentenbetreuung im Praktikum, und richtig kriminell doof haben sich die lieben Drittsemestler da nicht angestellt. Gut, es gab ein paar Leute, die sicher im vierten (dem härtesten) Semester rausfliegen werden, aber Ausschuss gibts immer (inzwischen wieder 50%, nach zwischenzweitlichen 73%).
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lahya,
Freitag, 8. Februar 2013, 11:51
Schade dass es Studenten gibt, die die Uni als Zwischenlösung betrachten bis sie eine Idee haben was aus ihnen in beruflicher Hinsicht werden könnte. Oder als Kontaktbörse. Sie besetzen damit wertvolle Plätze während hoch motivierte Menschen leer ausgehen.
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herzbruch,
Freitag, 8. Februar 2013, 12:24
richtig, und wie gesagt: die hochmotivierten gibt es ja auch. und vor allem diejenigen (die breite masse), die vielleicht nicht so fuer das fach brennen, die aber eben einfach alles brav und mit erfolg machen, was wir verlangen. die sind mir auch recht. ich war ja auch kein begnadeter literaturwissenschaftler. die hochmotivierten und guten rausfinden in dem getuemmel und gezielt foerdern, das ist glaube ich das, was uns am meisten befriedigung verschafft.
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jammernich,
Freitag, 8. Februar 2013, 12:37
Eben. Ja, es gibt Sexismus. Übrigens auf beiden Seiten. Es gibt auch Fremdenfeindlichkeit und Rassismus in dieser Gesellschaft. Es gibt ein kinderfeindliches Klima und generell gibt es jede Menge schlimme Dinge, die ich absolut ablehne. Im Großen und Ganzen sehe ich allerdings nicht, wie man das komplett loswerden könnte. Wenn wir das schaffen würden, wären wir dem Land mit Milch und Honig doch schon recht nahe.
Was Sitzscheine angeht... ohne Worte.
Was Sitzscheine angeht... ohne Worte.
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croco,
Freitag, 8. Februar 2013, 22:42
Wir sind die Nachkommen derjenigen, die Krieg, Pest und Hungersnöte überstanden haben.
Vermutlich sind die Eigenschaften, die man damals zum Überleben brauchte, heute noch in uns. In unsere jetzigen Gesellschaft, friedlich, demokratisch, offen, stören sie uns jetzt und wir hätten sie gerne weg. Die Probleme überhaupt formulieren zu können und offen anzusprechen, ist sicher ein guter Anfang. Mal sehen, wie weit wir in 10 Jahren damit sind.
Vermutlich sind die Eigenschaften, die man damals zum Überleben brauchte, heute noch in uns. In unsere jetzigen Gesellschaft, friedlich, demokratisch, offen, stören sie uns jetzt und wir hätten sie gerne weg. Die Probleme überhaupt formulieren zu können und offen anzusprechen, ist sicher ein guter Anfang. Mal sehen, wie weit wir in 10 Jahren damit sind.
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cabman,
Freitag, 8. Februar 2013, 19:43
Ich suche immernoch den Aufreger. Ist doch soweit alles richtig.
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herzbruch,
Freitag, 8. Februar 2013, 21:50
ich haette jetzt gedacht, dass der ein oder andere akademiker mir vorrechnet, wie schlimm sinnlos sein studium war, was er alles unnuetzerweise gelernt hat, und wie inakzeptabel das lehrpersonal ist. aber das blieb mir wohl erspart...
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prieditis,
Freitag, 8. Februar 2013, 22:02
ach, das hab ich ihnen doch schonmal persönlich ins gesicht gesagt ;o)
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novemberregen,
Freitag, 8. Februar 2013, 20:41
ich handele stattdessen still emanzipiert
Ich kann nicht länger schweigen - wir wohnen ja jetzt seit ca. 3 Jahren zusammen, und ich habe Dich oft emanzipiert handeln sehen. Allerdings noch nie still.
Ich kann nicht länger schweigen - wir wohnen ja jetzt seit ca. 3 Jahren zusammen, und ich habe Dich oft emanzipiert handeln sehen. Allerdings noch nie still.
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herzbruch,
Freitag, 8. Februar 2013, 21:47
haahaahaaaaaa
das erzaehle ich dem mann (wenn er, moderner mann, der er ist, das kind ins bett gebracht hat). der wird stumm nicken.
das erzaehle ich dem mann (wenn er, moderner mann, der er ist, das kind ins bett gebracht hat). der wird stumm nicken.
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