Sonntag, 29. April 2012
Ist nicht immer alles gut
als ich vor 20 jahren die entscheidung faellen musste, ob ich aerzte oder hosen bin, war das schnell erledigt. berlin war zwar weit weg, aber bei allem lokalpatriotismus konnte ich diesem ganzen pseudopunkrock nie etwas abgewinnen. dass die entscheidung richtig war, zeigte sich vorgestern, als ich im auto sass und mich beim radiohoeren fragte, ob pur wohl aus duesseldorf kaemen, oder warum singen die irgendwas von "rheinterrassen". zwischen pur und punkrock ist wirklich nur ein kleiner spalt.

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Ist nicht immer alles schlecht
jetzt, da wir die terrible threes haben und uns auffaellt, dass die terrible twos ja ein zuckerschlecken waren, koennen wir zumindest vermelden, dass er in den raren momenten, da wir nicht streit haben, einfach alles isst, vorzugsweise rohes gemuese. zum fruehstueck 2 ganze schlangengurken, zum mittag was immer man ihm hinstellt, abends zwei rote paprika. ganz hin und wieder sagt er beim gemeinsamen essen so etwas wie "das schmeckt mir aber nicht so lecker, dieses gemuese", allerdings scheint er vergessen zu haben, dass man ja auch ganz einfach irgendwas nicht essen koennte. im kindergarten werde ich tagtaeglich gefragt, ob er denn irgendwas nicht esse, das gaeb's ja gar nicht. wenn er das durchhaelt, wird er der gesundeste choleriker deutschlands.

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