Dienstag, 31. Mai 2011
Interview der Woche
interview mit der staranwaeltin (ist das jetzt eine eigene berufskategorie? muss wohl.) von herrn kachelmann. wieso ich das lese, kann ich nicht gut erklaeren, tut hier aber auch nix zur sache.

bloedzeitung: "ist ihnen geld wichtig?"
combe: "ueberhaupt nicht. ich brauche es lediglich, um sicherheit zu haben."

ja, das verstehe ich. wenn man schon sicherheit haette, zum beispiel, wenn man schon anderes geld haette, waere es auch nicht mehr ganz so wichtig. klar. die meisten anderen halten es da ja ganz anders und wollen geld nicht, um sicherheit zu haben, sondern eher so, damit man sich drogen und damen und bier kaufen kann. jaja.

(wer war es doch gleich... ach ja, der mir voellig unbekannte fussballer george best: "das meiste geld habe ich fuer frauen und autos ausgegeben. den rest hab ich verjubelt.")

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Herzbruch zwischen Schnurzingen und Gnoerzingen
jedes mal, wenn ich im suedlichsten sueddeutschland ankomme, stelle ich fest, dass das bild, das ich in meinem kopf von deutschland habe, sehr wenig damit uebereinstimmt, wie deutschland eigentlich aussieht. schoen ist ja immer wieder, dass ab stunde 5 im regionalexpress die haltestationen ja immer so heissen wie "schnurzigen", "plumpfingen", "gnoerzingen" und "doofingen". alles unter koeln ist ja auch schon so gut wie italingen.

und schon wieder eine neue jobgeschichte. 2011 ist ein gutes jahr fuer mein fach. wenn jetzt alles gut laeuft, dann muss ich in baelde gewichtige entscheidungen treffen, wobei es so sein wird, dass jede stelle so viele vor- und nachteile hat, dass ich mit keiner entscheidung zufrieden sein werde. und weil das ja schon dreimal genau so der fall war, kann ich auch darauf vertrauen, dass ich im nachhinein sagen werde, dass das mal wieder alles genau richtig war. oder so.

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Freitag, 27. Mai 2011
Drei Tage im Zeitraffer
herr baumann macht NEBEN MIR SITZEND im meinem proseminar seine steuererklaerung (??).

ona halluziniert scheinbar und erzaehlt seinem vater in meiner abwesenheit gezielte luegen ueber mich. zum beispiel diese:

"ich will jetzt smarties." -- "wieso willst du denn jetzt smarties?" (nicht, dass sich das kind seit seinem geburtstag im februar mit dem konzept smarties beschaeftigt haette, unglaublich) -- "smarties sind versprochen!" -- "wer hat dir denn smarties versprochen?" -- "die mama."

habe ich nicht, muessen sie wissen. aber das schlaue kind scheint durchschaut zu haben, dass ich hier so eine art bestimmer bin und papa sich in der regel anschliesst.

ach ja. und ich mache jetzt theoretische trennkost.

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Mittwoch, 25. Mai 2011
Mal auf den Kalender gucken
wenn die sekretaerin um 14.15h in duesseldorf anruft, weil die kandidatin, deren examensprüfung um 14.30h ist, schon da ist, stellen sich folgende fragen:

a) wieso ruft die sekretaerin ueberhaupt in duesseldorf an? meine anreisezeit betraegt ca. 3 stunden
b) was macht frau h. ungeduscht in duesseldorf. sie sollte geduscht im buero sitzen, und
c) ist das mit der vereinbarkeit von kind und karriere vielleicht doch alles gar nicht so einfach? Und
d) gibt es neben der bekannten stilldemenz auch noch die bronchitisdemenz, die erziehungsberechtigte sich unwillkuerlich zuziehen, wenn das kind mal ein paar tage danz danz krank ist?

immerhin war ich sehr flexibel. 14.15h der erste anruf, 14.40h das letzte telefonat mit dem magisterpruefungsamt, 14.42h fertiggeduscht, 17.51h beginn pruefung. als belohnung fuer die warterei gab es nach zweifel und unentschlossenheit eine notenanpassung zugunsten der besseren.

und gratulation noch mal meinem arbeitgeber zur einstellung einer 54jaehrigen juniorprofessorin, die sich 1999 habilitiert hat. weiter so.

ich sollte bundesbildungsministerIn werden. anders gehts bald nicht mehr.

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