Dienstag, 5. Februar 2013
Mein Job wird frei!
punkt.

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Montag, 28. Januar 2013
Liebe Deutsche Bahn
(so fangen hier jetzt immer beschwerden an)

in den letzten 3 jahren durch die republik gondeln habe ich ja schon alles, wirklich alles erlebt, was man im laufenden bahnbetrieb so erleben kann. neu war: oberleitungen geklaut. hut ab. das haette sich selbst die bahn nicht ausdenken koennen. respekt. und nur 4 stunden laenger gebraucht als sonst. das lief alles sehr optimiert ab, muss ich sagen.

vielen dank (und ja, natuerlich mache ich keine ansprueche geltend, war ja, nun, pech)

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Donnerstag, 24. Januar 2013
Liebes System,
neuerdings komme ich ja im semester zu nix mehr. ich weiss nicht, woran es liegt, immerhin habe ich diesen winter deutlich weniger studentenkontakt als in den letzten jahren. ich pruefe nix, da es endlich mal andere leute gibt, die auch pruefen koennten, also duerfen die jetzt mal. ich lehre dinge, die ich nachts im halbschlaf runterbeten koennte. und stoff und arbeitsanweisungen sind so aufbereitet, dass ich in der sprechstunde meine ablage machen kann, da ja keiner fragen hat. soweit so gut. ein wenig zeitaufwaendig ist vielleicht die konstante bemuehung, mal einen richtigen job zu finden. weg von der uni, weg aus dem marodesten akademischen system, das die westliche welt zu bieten hat. bildungsministerin werde ich auch nicht mehr, habe ich beschlossen, ich muesste ja erstmal alles aendern, und dann wuerde ich eh sofort geschasst, und ausserdem wollte ich ja keine befristeten vertraege mehr unterzeichnen. hausfrau. ja, hausfrau waere gut, und ein grosses haus haben wir ja jetzt, da gibt es viel zu tun. dummerweise steht das aber ja in duesseldorf, und wer kann das schon bezahlen? also doch arbeiten. in prekaeren verhaeltnissen, fuer geld und rahmenbedingungen, zu denen jeder sich selbst respektierende befriedigend-juraabsolvent noch nicht einmal den schlafanzug ausziehen wuerde. "we are partly being paid in cool", sagte der kollege. na gut. einen grossteil der zeit muss ich meinen schlafanzug ja auch gar nicht ausziehen. aber angemessen ist das auch alles nicht. also, system: sei gewarnt. bei der ersten sich bietenden gelegenheit bin ich weg.

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