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Freitag, 17. Mai 2013
Nicht-Tagebuchbloggen: 11
herzbruch, 23:16h
heute wurde ich mal wieder zum vorsingen eingeladen. interessanterweise war die einladung eine der größten hürden, denn völlig un-größenwahnsinnig kann ich mit großer sicherheit davon ausgehen, dass ich der qualifizierteste bewerber bin, allerdings war die stelle ausgeschrieben für person x und auch nur person x. ich passte auf die erwartungsbeschreibung leider aber auch 100%, und da (ich zitiere meinen chef) person x im vergleich an der volkshochschule studiert hat, war davon auszugehen, dass man versuchen würde, mich gar nicht erst einzuladen. denn ist man erstmal da, dann gibt es halt eine berufungskommission, die ja ganz weisungsungebunden und gesetzlich geregelt extern arbeitet, und dann ist vhs gegen stanford eben riskant. und in ganz vereinzelten fällen berufen solche kommissionen ja sogar den besseren kandidaten.
nun gut. ich gehe hin. und wenn mich die wirtschaft schon nicht will, dann muss ich eben doch vielleicht professor werden.
(demnächst auf diesem kanal: herzbruch und die kandidatenklage. die juristen in der familie laufen sich schon warm. kleiner spaß.)
nun gut. ich gehe hin. und wenn mich die wirtschaft schon nicht will, dann muss ich eben doch vielleicht professor werden.
(demnächst auf diesem kanal: herzbruch und die kandidatenklage. die juristen in der familie laufen sich schon warm. kleiner spaß.)
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Donnerstag, 16. Mai 2013
Nicht-Tagebuchbloggen: 10
herzbruch, 23:42h
19 uhr kind im bett. 20 uhr ich im bett. 21 uhr aufgewacht und an mein blogversprechen gedacht. bereut. butterbrot gemacht.
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Mittwoch, 15. Mai 2013
Nicht-Tagebuchbloggen: 9
herzbruch, 22:53h
blogbares ist heute nicht geschehen, außer vielleicht unserer neuen lebensphilosophie, immer und überallhin fahrrad zu fahren. und da vierjährige ja sehr schlecht auf ausnahmeregelungen ansprechen, wurden wir leider heute zweimal sehr, sehr nass.
zudem habe ich heute meine ehe gerettet, indem ich suppe kochte. es ist nämlich so: ich könnte jeden tag im jahr kürbis essen, mein mann kann an ca. 2 tagen im jahr kürbis essen. und wenngleich kürbis ja so unglaublich versatil ist, mache ich seit einigen monaten eigentlich am allerliebsten kürbislasagne, das rezept eigentlich von don dahlmann via kaltmamsell, erste bearbeitung von novemberregen und dann weiter angepasst von mir. heraus kam jedenfalls etwas, was ona und mir sehr gut schmeckt und dem mann sehr schlecht. da der aber a) eh alles isst, auch dann in großen mengen, wenn es ihm nicht schmeckt, und er b) ja auch jederzeit in die küche gehen und dort etwas für sich und uns kochen könnte, was ihm gut schmeckt, werte ich kürbislasagne als eine art motivator im beteiligungsverhalten. außerdem kann man mit kürbislasagne auch gut strafen. küchenschere verlegt? abends lecker kürbislasagne. das habe ich nun eine weile durchgehalten, und kulinarisch gefällt das ona und mir gut, doch einen richtig guten entwicklungsfortschritt kann ich leider nicht erkennen.
heute begab es sich nun also so, dass ich den wie einen schatz wochenlang gehüteten hokkaido verkochen wollte, und zwar weiß ich 10000 kürbisrezepte, doch meine autopilothände holten direkt die lasagneplatten raus. und dann fiel mir wieder dieser furchtbar anstrengende tag mit dem kind gestern ein, und wie schlimm ich es fand, dass ich nicht ganz selbstverständlich sagen konnte "mach du mal eben", und dann kam ich zu folgendem entschluss: ganz egal, wie sehr ich mich manchmal über den mann ärgere (und das ist sehr!), und ganz egal, wie oft ich mich so frage, warum ich den eigentlich geheiratet habe (klingt böser, als es gemeint ist, sonst geht aber die pointe nicht auf). wenn das kind kreischend im ice auf dem boden liegt, weiß ich, warum. damit ich dann sagen kann: "mach du mal eben."
und was gab es? kartoffel-kürbis-currysuppe mit apfel-hähncheneinlage. und die liebeserklärung von s.o.
zudem habe ich heute meine ehe gerettet, indem ich suppe kochte. es ist nämlich so: ich könnte jeden tag im jahr kürbis essen, mein mann kann an ca. 2 tagen im jahr kürbis essen. und wenngleich kürbis ja so unglaublich versatil ist, mache ich seit einigen monaten eigentlich am allerliebsten kürbislasagne, das rezept eigentlich von don dahlmann via kaltmamsell, erste bearbeitung von novemberregen und dann weiter angepasst von mir. heraus kam jedenfalls etwas, was ona und mir sehr gut schmeckt und dem mann sehr schlecht. da der aber a) eh alles isst, auch dann in großen mengen, wenn es ihm nicht schmeckt, und er b) ja auch jederzeit in die küche gehen und dort etwas für sich und uns kochen könnte, was ihm gut schmeckt, werte ich kürbislasagne als eine art motivator im beteiligungsverhalten. außerdem kann man mit kürbislasagne auch gut strafen. küchenschere verlegt? abends lecker kürbislasagne. das habe ich nun eine weile durchgehalten, und kulinarisch gefällt das ona und mir gut, doch einen richtig guten entwicklungsfortschritt kann ich leider nicht erkennen.
heute begab es sich nun also so, dass ich den wie einen schatz wochenlang gehüteten hokkaido verkochen wollte, und zwar weiß ich 10000 kürbisrezepte, doch meine autopilothände holten direkt die lasagneplatten raus. und dann fiel mir wieder dieser furchtbar anstrengende tag mit dem kind gestern ein, und wie schlimm ich es fand, dass ich nicht ganz selbstverständlich sagen konnte "mach du mal eben", und dann kam ich zu folgendem entschluss: ganz egal, wie sehr ich mich manchmal über den mann ärgere (und das ist sehr!), und ganz egal, wie oft ich mich so frage, warum ich den eigentlich geheiratet habe (klingt böser, als es gemeint ist, sonst geht aber die pointe nicht auf). wenn das kind kreischend im ice auf dem boden liegt, weiß ich, warum. damit ich dann sagen kann: "mach du mal eben."
und was gab es? kartoffel-kürbis-currysuppe mit apfel-hähncheneinlage. und die liebeserklärung von s.o.
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