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Donnerstag, 28. Mai 2015
Challenge, Tag 3
herzbruch, 00:45h
schon am dritten tag der münchen challenge wäre ich fast zu müde gewesen, doch ich raffe mich kurz auf. status quo katzenbaby dealership: 4 sind vermittelt, da aber alle so niedlich und vor allem genau gleich sind, ist noch nicht entschieden, welche. 5 und 6 sind so gut wie unter der haube, da muss nur noch kurz überlegt werden, ob 2 wohl der richtige weg ist. da wir aber ja nur im doppelpack dealen und meine erfahrung ist, dass zwei geschwisterbabies weniger arbeit machen als eins, sind wir bockig: wer manfred will, muss anneliese können.
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Dienstag, 26. Mai 2015
Challenge, Tag 2
herzbruch, 23:00h
jede branche bringt ihr eigenes vokabular mit sich, das war bekannt. der wechsel von wissenschaft (nerd) in wirtschaft (WMM, was mit medien) war vermutlich der größtmögliche denkbare sprung, terminologietechnisch.
ich gebe ein beispiel. der hochfrequenteste fachbegriff in meinem alten leben war vermutlich "komplementäre verteilung". ich gehe nicht ins detail, aber das konnte man nicht nur fachlich sehr oft benutzen, nein, auch privat. jeder witz, den sich linguisten am stammtisch erzählen, endet irgendwann mit "komplementäre verteilung". und da ich ja eher so formale logik und computer gemacht habe, gingen auch p und q immer gut. (vielleicht erinnern sie mich an meine humoristische sternstunde: i'm sorry, i have to leave. i have to p, and i don't want to q).
in meiner neuen tätigkeit ist der hochfrequenteste begriff "aufgleisen", aber es wird nur dann aufgegleist, wenn alle total committet sind. ich habe eine strategie entwickelt, dem zu begegnen, und es gab schon erste versuche dritter, die zu verwenden, das scheint aber nicht so einfach zu sein. wann immer mir jemand sagt, er wolle etwas aufgleisen oder wir sollten uns alle committen, dann sage ich als nächstes einen satz mit einem fachbegriff aus meinem gebiet, nämlich "suchschlitz". der suchschlitz ist das eingabefeld, in den man das suchwort eingibt. erstaunlicherweise ist mir das bislang noch jedes mal gelungen, ohne dass die situation absurd wirkte. ich nehme aber tatsächlich an, dass in vielen anderen berufen eine antwort mit dem wort "suchschlitz" eher schwierig ist.
ich gebe ein beispiel. der hochfrequenteste fachbegriff in meinem alten leben war vermutlich "komplementäre verteilung". ich gehe nicht ins detail, aber das konnte man nicht nur fachlich sehr oft benutzen, nein, auch privat. jeder witz, den sich linguisten am stammtisch erzählen, endet irgendwann mit "komplementäre verteilung". und da ich ja eher so formale logik und computer gemacht habe, gingen auch p und q immer gut. (vielleicht erinnern sie mich an meine humoristische sternstunde: i'm sorry, i have to leave. i have to p, and i don't want to q).
in meiner neuen tätigkeit ist der hochfrequenteste begriff "aufgleisen", aber es wird nur dann aufgegleist, wenn alle total committet sind. ich habe eine strategie entwickelt, dem zu begegnen, und es gab schon erste versuche dritter, die zu verwenden, das scheint aber nicht so einfach zu sein. wann immer mir jemand sagt, er wolle etwas aufgleisen oder wir sollten uns alle committen, dann sage ich als nächstes einen satz mit einem fachbegriff aus meinem gebiet, nämlich "suchschlitz". der suchschlitz ist das eingabefeld, in den man das suchwort eingibt. erstaunlicherweise ist mir das bislang noch jedes mal gelungen, ohne dass die situation absurd wirkte. ich nehme aber tatsächlich an, dass in vielen anderen berufen eine antwort mit dem wort "suchschlitz" eher schwierig ist.
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Montag, 25. Mai 2015
Challenge, Tag 1
herzbruch, 21:25h
frau n. hat gestern meine extreme kompetititvität ausgenutzt und mir unterstellt, ich würde es nicht schaffen, bis zum 15. oktober 2015 täglich einen blogeintrag zu fabrizieren. da hat sie grundsätzlich natürlich recht, allerdings ist es ja seit frühester kindheit so, dass ich sehr direkt anspreche auf den satz "das kannst du sowieso nicht", und zwar immer mit "wohool". somit fiebern sie jetzt mit mir mit. wenn ich es schaffe (und katzenbabyfotos posten zählt auch), fahren wir nach münchen und frau n. zahlt das hotel. für jeden tag, den ich vergesse, muss ich 10% der gesamtkosten tragen. und ich gebe mein geld ja lieber für sinnlose dinge aus.
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