Donnerstag, 16. August 2012
Noch 3 Wochen
herzbruch, 21:54h
bis wir in die 15taegige totale langeweile abdriften. es wird nichts zu tun geben. arbeit nehme ich keine mit, nicht, dass ich nichts arbeiten koennte, wenn ich wollte. aber nein. und dann viel mir ploetzlich das ein, was ich aufgrund der schlimmen dreifachbelastung seit kind eigentlich gar nicht mehr mache: mal ein buch lesen. nicht ein pdf. kein kindle. nein. ich werde ein buch lesen.
und da der gedanke so neu ist, habe ich gerade gar keine vorstellung, was ich denn so lesen wollen wuerde. es soll am besten von anfang an so fesseln, dass man auf seite 5 schon denkt, dass man sterben wird, wenn man nicht weiss, wie es ausgeht. so wie stieg larsson oder dan brown, aber dann bitte nicht in grauenhaft geschrieben. und lustig was fuers herz bitte auch. wir reisen ja mit kleinkind, die romantik muesste also aus dem buch kommen. und nicht zu kurz. soll sich ja auch lohnen.
ach, was les ich bloss?
und da der gedanke so neu ist, habe ich gerade gar keine vorstellung, was ich denn so lesen wollen wuerde. es soll am besten von anfang an so fesseln, dass man auf seite 5 schon denkt, dass man sterben wird, wenn man nicht weiss, wie es ausgeht. so wie stieg larsson oder dan brown, aber dann bitte nicht in grauenhaft geschrieben. und lustig was fuers herz bitte auch. wir reisen ja mit kleinkind, die romantik muesste also aus dem buch kommen. und nicht zu kurz. soll sich ja auch lohnen.
ach, was les ich bloss?
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herzbruch,
Donnerstag, 16. August 2012, 22:01
ach, noch ganz wichtig: gerne nix mit irgendwelchen feuilletonchefs von qualitaetszeitungen, die romane ueber versteckte herausgeber von anderen qualitaetszeitungen schreiben. langweilig ist mir da ja schon, und das sommerloch sollte unterhaltsam gefuellt sein.
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lorelei,
Donnerstag, 16. August 2012, 22:15
Was ich unbedingt NICHT empfehlen kann, ist 50 Shades of Crap. Seien Sie schlauer als ich, verbringen Sie die wertvolle Lebenszeit mit etwas anderem.
Unter den Büchern, die ich in diesem Jahr so gelesen habe (allzu viele waren es leider auch nicht), fand ich Stephen Kings "11/22/63" sehr spannend, und Romantik ist auch dabei.
Unter den Büchern, die ich in diesem Jahr so gelesen habe (allzu viele waren es leider auch nicht), fand ich Stephen Kings "11/22/63" sehr spannend, und Romantik ist auch dabei.
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ccvvj,
Donnerstag, 16. August 2012, 22:20
Da habe ich die Leseprobe auf dem Kindle gelesen und war erschüttert. Auf Englisch schlimm, auf Deutsch schlimm. Und langweilig.
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arboretum,
Freitag, 17. August 2012, 13:39
Wer sich 50 Shades kauft und zu lesen beginnt, ist selbst schuld und verdient kein Mitleid. xD
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lorelei,
Freitag, 17. August 2012, 14:20
Nun, ich verurteile eben ungern Bücher, die ich nicht gelesen habe. Und Mitleid brauche ich keines, ich hatte zumindest beim Bloggen über 50 Shades sehr viel Spaß. :-)
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arboretum,
Freitag, 17. August 2012, 14:49
Und ich verschwende eben ungern Lebenszeit und Geld für Bücher, bei denen mir der Klappentext schon sagt, dass sich das nicht lohnt. :-)
Abgesehen davon interessieren mich SM-Geschichten nicht so arg. Interessanter war da schon eher, was Nina Pauer in ihrem Text "Knallharte Zweisamkeit" dazu zu sagen hatte.
Abgesehen davon interessieren mich SM-Geschichten nicht so arg. Interessanter war da schon eher, was Nina Pauer in ihrem Text "Knallharte Zweisamkeit" dazu zu sagen hatte.
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arboretum,
Donnerstag, 16. August 2012, 22:15
Ich las am Strand mit großer Begeisterung Zeiten des Aufruhrs von Richard Yates. Allerdings ist da nix mit Romantik und lustig. Für sowas taugt dann eher The Brightest Star von Maryan Keyes, strengt das Hirn garantiert nicht an. Ganz amüsant fand ich auch A Long Way Down von Ian McEwan, eine der vier Hauptpersonen las übrigens ebenfalls Richard Yates.
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ccvvj,
Donnerstag, 16. August 2012, 22:19
Meine Sommerleseliste
Ein ungezähmtes Leben, Jeannette Walls
Mein Leben ohne Gestern, Lisa Genova
(page turner, bedrückend gut)
Russland to go, Wlada Kolosowa
Mary Ann in Autumn, Armistead Maupin
Die schärfsten Gerichte der tatarischen Küche, Alina Bronsky
Alles über Sally, Arno Geiger
(großartig, aber depressiv)
Das Herzenhören, Jan-Philipp Sendker
Der gute Psychologe, Noam Shpancer
+++++++++++++
Delirium/Pandemonium, Lauren Oliver
(das sind page turner!)
Ashes, Ilsa Bick
Starters, Liss Price
Ich finde ja diese "fürjedesAlterLiteratur" gar nicht so schlecht. Die obigen Werke sind alle besser geschrieben als "The Hunger Games" und sehr unterhaltsam.
Mein Leben ohne Gestern, Lisa Genova
(page turner, bedrückend gut)
Russland to go, Wlada Kolosowa
Mary Ann in Autumn, Armistead Maupin
Die schärfsten Gerichte der tatarischen Küche, Alina Bronsky
Alles über Sally, Arno Geiger
(großartig, aber depressiv)
Das Herzenhören, Jan-Philipp Sendker
Der gute Psychologe, Noam Shpancer
+++++++++++++
Delirium/Pandemonium, Lauren Oliver
(das sind page turner!)
Ashes, Ilsa Bick
Starters, Liss Price
Ich finde ja diese "fürjedesAlterLiteratur" gar nicht so schlecht. Die obigen Werke sind alle besser geschrieben als "The Hunger Games" und sehr unterhaltsam.
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seemuse,
Donnerstag, 16. August 2012, 22:33
"der
Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand"
Jonas Jonasson
Jonas Jonasson
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matheohnezahlen,
Freitag, 17. August 2012, 17:22
Das wäre auch mein Vorschlag gewesen. Sehr entspannter Schreibstil (wegen Erholung) und trotzdem eigenartig fesselnd.
Wenn Ihnen nach etwas absolut anspruchslosem ist, lege ich Ihnen "Hummeldumm" ans Herz.
Jaaaa ich weiß was sie sagen wollen. Nach der Erfahrung mit "Vollidiot" wäre mir Herr Jaud normalerweise auch nicht mehr über die Türschwelle gekommen. Aber es war ein Geschenk und ich wollte zumindest behaupten können, es versucht zu haben. Und plötzlich hatte ich das ganze Buch gelesen und fühle mich trotz einiger Absurditäten beschämend gut unterhalten.
Wenn Ihnen nach etwas absolut anspruchslosem ist, lege ich Ihnen "Hummeldumm" ans Herz.
Jaaaa ich weiß was sie sagen wollen. Nach der Erfahrung mit "Vollidiot" wäre mir Herr Jaud normalerweise auch nicht mehr über die Türschwelle gekommen. Aber es war ein Geschenk und ich wollte zumindest behaupten können, es versucht zu haben. Und plötzlich hatte ich das ganze Buch gelesen und fühle mich trotz einiger Absurditäten beschämend gut unterhalten.
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novemberregen,
Donnerstag, 16. August 2012, 23:30
Ich würde sehr Pérdido Street Station empfehlen, das ist aber nicht romantisch sondern sehr, sehr düster. Aber manchmal lustig. So eine Art von hysterischem Lachen.
Das mit dem Hundertjährigen ist auch ein schönes Buch, ich habe es gleich meinem Vater weiterempfohlen, ist also definitiv familientauglich.
Ansonsten lese ich gerade immer noch die Klemperer-Tagebücher und bin unglaublich fasziniert, ist aber auch weder witzig noch fürs Herz.
Das mit dem Hundertjährigen ist auch ein schönes Buch, ich habe es gleich meinem Vater weiterempfohlen, ist also definitiv familientauglich.
Ansonsten lese ich gerade immer noch die Klemperer-Tagebücher und bin unglaublich fasziniert, ist aber auch weder witzig noch fürs Herz.
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sid,
Freitag, 17. August 2012, 00:00
"Die Frau des Zeitreisenden" - liegt bei mir noch ungelesen (soll aber gut sein) oder einfach "Weiblich, ledig, untot" von Davidson. Das liest sich flott, gibt was zum Lachen und hat auch Romantik. Zumindest fanden das die Leute, die ich kenn und das bis jetzt gelesen haben (schließt mich mit ein, sonst hätt ich die Fortsetzungen nicht gelesen).
Ich steh für gewöhnlich ja auch auf Pennac, aber aktuell waren die ersten 100 Seiten vom aktuellen Buch eine Qual, wobei ich noch nicht genau weiß, woran das liegt.
Dan Brown ähnlich war "Die Shakespearmorde" - allerdings nicht empfehlenswert, wenn man Brown gelesen hat, weil das zu sehr abgekupfert vorkommt und die Nele Neuhaus, was soll ich sagen. War ein Stück weit entsetzt, was das Deutsch anging. Da les ich mal in der Originalsprache und dann ist das schlimmer als die ganzen Übersetzungen. (Da kann man ja die Schuld noch darin suchen...)
Allerdings ist das mit Buchempfehlungen halt so eine Sache... wie mit Ärzten oder Weinen ; )
Auch Glennkill hat so seine Strecken. Die Fortsetzung ist auch gut, aber dazwischen halt... braucht man Kraft.
Ich steh für gewöhnlich ja auch auf Pennac, aber aktuell waren die ersten 100 Seiten vom aktuellen Buch eine Qual, wobei ich noch nicht genau weiß, woran das liegt.
Dan Brown ähnlich war "Die Shakespearmorde" - allerdings nicht empfehlenswert, wenn man Brown gelesen hat, weil das zu sehr abgekupfert vorkommt und die Nele Neuhaus, was soll ich sagen. War ein Stück weit entsetzt, was das Deutsch anging. Da les ich mal in der Originalsprache und dann ist das schlimmer als die ganzen Übersetzungen. (Da kann man ja die Schuld noch darin suchen...)
Allerdings ist das mit Buchempfehlungen halt so eine Sache... wie mit Ärzten oder Weinen ; )
Auch Glennkill hat so seine Strecken. Die Fortsetzung ist auch gut, aber dazwischen halt... braucht man Kraft.
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ach annemarie,
Freitag, 17. August 2012, 09:32
"sterben" von karl-ove knausgard.
da ist pralles/alles leben drin.
(der titel ist irreführend, im original heisst es mein-kampf, so darf es in deutschland natürlich nicht heissen)
da ist pralles/alles leben drin.
(der titel ist irreführend, im original heisst es mein-kampf, so darf es in deutschland natürlich nicht heissen)
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cati basmati,
Freitag, 17. August 2012, 13:28
Das mit den Lachsen im Jemen, wie hieß das noch gleich? Und den Hundertjährigen kann ich auch empfehlen, das hab ich gerade angefangen und möchte nun gerne weiterlesen, anstatt mit Wulfhild durchs Wohnzimmer zu kugeln.
"Keiko" hat Romantik, aber eher tragische Momente als komische. Kann man aber schlecht weglegen, also 2 von 3.
"Keiko" hat Romantik, aber eher tragische Momente als komische. Kann man aber schlecht weglegen, also 2 von 3.
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tantekitsch,
Mittwoch, 22. August 2012, 13:56
also
ich hab den hundertjährigen jetzt aus interesse begonnen (10 Prozent am kindle) und bin wenig begeistert. hab bessere übersetzungen gelesen. platt ist er auch (carl faberge .... ich bitte sie.) naja, er hat noch 1 chance. (kennt jemand tschick?)
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arboretum,
Mittwoch, 22. August 2012, 14:06
Ja, Tschick habe ich gelesen. Ich mochte das Buch gern.
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tantekitsch,
Mittwoch, 22. August 2012, 23:51
der hundertjährige
ist mMn zum vergessen. ein schwedischer forrest gump der die atombombe erfindet. carl fabergé, franco und truman, danach hab ich aufgehört. i don't get it.
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arboretum,
Donnerstag, 23. August 2012, 00:10
Oha. Ich kenne den Hundertjährigen nicht, hatte das Buch auch noch nicht in der Hand.
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mark793,
Donnerstag, 23. August 2012, 00:27
Ich fands
eigentlich ganz witzig auf eine bestimmte Art. Gerade weils absurd viel Zeitgeschichtliches reinrührt in eine Räuberpistole. Einfach unterhaltsam, völlig erhaben über jeglichen Verdacht von Tiefschurf.
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