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Freitag, 9. November 2012
Amtlich
herzbruch, 11:12h
so. jetzt haben wir auch faktisch ein haus gemietet. und ich habe seit 2 tagen nichts mehr gegessen (keine zeit) und nicht geschlafen (keine ruhe). also genau die richtige basis, um jetzt hier die huette zu putzen, kommen doch gleich potenzielle nachmieter, und dann in den kindergarten zu fahren und dort eine party aufzubauen. waehrend des martinszuges werde ich mich im kofferraum dann ein wenig aufs ohr legen.
doch was war eigentlich passiert? in etwa folgendes:
wir wohnen ja gegenueber vom puff, im 2. stock altbau, mitten in der innenstadt. als wir hier einzogen, spielten drei faktoren eine rolle: 1) soziale anbindung an arthur und seine leute, 2) freundschaftspreis, 3) durch bahnhofsnaehe pendlerfreundlich. schon beim einzug wussten wir allerdings, dass wir auf jeden fall vor der einschulung ein grueneres domizil suchen wollten. dann holte uns die realitaet duesseldorfs ein: im idealfall haben wir 5 zimmer mit garten, im mindestfall haben wir 4 zimmer mit dachterrasse. da befanden wir uns dann schnell bei 1600 euro warm (idealfall gibt es erst gar nicht), und das fanden wir unangemessen. ausserhalb von duesseldorf zahlt man gut und gerne 400 euro weniger, dann allerdings 450 euro kindergarten im monat (ist in duesseldorf frei, sonst hier nirgends), dann muss man auch nicht in erkrath wohnen. oder vielleicht doch kaufen? nach ca. 10 besichtigungen erst mal wieder verworfen. nach der verbeamtung reden wir weiter. verplant auf lebenszeit gehe ich auch gerne das ein oder andere risiko ein, so nicht.
(vorspulen, abstumpfen)
unsere bereitschaft, horrende mieten zu zahlen steigt mit jedem regentag, den wir mit ona in der wohnung verbringen. und ich will ein haus. ich habe wohnungen satt, ich brauche eine treppe und niemanden unter dem trampelnden kind. damit ist duesseldorf raus. wir einigen uns auf eine stadt, die uns beiden gefaellt und beschliessen, dort im fruehjahr ein haus zu mieten. irgendeins. dann zufall: annonce fuer ein freistehendes haus in exklusiver wohnlage, fuer duesseldorfer verhaeltnisse riesiges grundstueck, so eben bezahlbar. besichtigung. vorteile: 150 m luftlinie zum kindergarten, ohne strassenueberquerung erreichbar, dennoch durch eine isoglosse komplett getrennt vom eher schwierigen stadtteil. spiessigstes dicke-hose-viertel, finde ich aber besser als reihenhaussiedlung. garten, garten, garten. dicke-hose-ausstattung (klimaanlagen, elektrisches garagentor und rollos, alarmanlage, sicherheitsverrammelung, neue mielekueche mit allem zipp und zapp, also echt jetzt, etc.), am ende eines wendehammers. keine autos, keine nachbarn, also schon, aber anders, kein laerm.
nachteile: haesslich von innen. und ein bisschen klein. und oelheizung. in erster linie aber eben haesslich. was will man machen.
wir machen jetzt haesslich. und schleppen nie mehr wasserkaesten hoch. und muessen jetzt gartensachen kaufen. bzw. im fruehling. haben ja nix, nur ein schueppchen fuer den friedhof. und in ein paar jahren setzen wir uns mit omma wieder an den tisch und reden ueber kaufen, so ist es abgemacht. es sei denn, wir fuehlen uns nicht wohl. dann ziehen wir halt wieder weg. am 29 dezember kommt uebrigens der umzugsservice. sollte vorher jemand bock auf streichen haben: wir wuerden uns freuen, sonst wohnen wir nachher noch in bluemchentapete. anstreicher ist dank duemmsten verhaltens des mannes zum lackieren bestellt (und nach dem vorzaehlen der kaution denkt man ja "1200 euro extra fuer die holzdecke in weiss, ach ist ja auch jetzt egal"). ist auch garantiert unbezahlt. ach, kein interesse? okay, verstehe ich. haette ich ja auch nicht.
nachtrag: 29. dezember? das war wunschdenken! NOVEMBER. in drei wochen. bin ich erwachsen.
doch was war eigentlich passiert? in etwa folgendes:
wir wohnen ja gegenueber vom puff, im 2. stock altbau, mitten in der innenstadt. als wir hier einzogen, spielten drei faktoren eine rolle: 1) soziale anbindung an arthur und seine leute, 2) freundschaftspreis, 3) durch bahnhofsnaehe pendlerfreundlich. schon beim einzug wussten wir allerdings, dass wir auf jeden fall vor der einschulung ein grueneres domizil suchen wollten. dann holte uns die realitaet duesseldorfs ein: im idealfall haben wir 5 zimmer mit garten, im mindestfall haben wir 4 zimmer mit dachterrasse. da befanden wir uns dann schnell bei 1600 euro warm (idealfall gibt es erst gar nicht), und das fanden wir unangemessen. ausserhalb von duesseldorf zahlt man gut und gerne 400 euro weniger, dann allerdings 450 euro kindergarten im monat (ist in duesseldorf frei, sonst hier nirgends), dann muss man auch nicht in erkrath wohnen. oder vielleicht doch kaufen? nach ca. 10 besichtigungen erst mal wieder verworfen. nach der verbeamtung reden wir weiter. verplant auf lebenszeit gehe ich auch gerne das ein oder andere risiko ein, so nicht.
(vorspulen, abstumpfen)
unsere bereitschaft, horrende mieten zu zahlen steigt mit jedem regentag, den wir mit ona in der wohnung verbringen. und ich will ein haus. ich habe wohnungen satt, ich brauche eine treppe und niemanden unter dem trampelnden kind. damit ist duesseldorf raus. wir einigen uns auf eine stadt, die uns beiden gefaellt und beschliessen, dort im fruehjahr ein haus zu mieten. irgendeins. dann zufall: annonce fuer ein freistehendes haus in exklusiver wohnlage, fuer duesseldorfer verhaeltnisse riesiges grundstueck, so eben bezahlbar. besichtigung. vorteile: 150 m luftlinie zum kindergarten, ohne strassenueberquerung erreichbar, dennoch durch eine isoglosse komplett getrennt vom eher schwierigen stadtteil. spiessigstes dicke-hose-viertel, finde ich aber besser als reihenhaussiedlung. garten, garten, garten. dicke-hose-ausstattung (klimaanlagen, elektrisches garagentor und rollos, alarmanlage, sicherheitsverrammelung, neue mielekueche mit allem zipp und zapp, also echt jetzt, etc.), am ende eines wendehammers. keine autos, keine nachbarn, also schon, aber anders, kein laerm.
nachteile: haesslich von innen. und ein bisschen klein. und oelheizung. in erster linie aber eben haesslich. was will man machen.
wir machen jetzt haesslich. und schleppen nie mehr wasserkaesten hoch. und muessen jetzt gartensachen kaufen. bzw. im fruehling. haben ja nix, nur ein schueppchen fuer den friedhof. und in ein paar jahren setzen wir uns mit omma wieder an den tisch und reden ueber kaufen, so ist es abgemacht. es sei denn, wir fuehlen uns nicht wohl. dann ziehen wir halt wieder weg. am 29 dezember kommt uebrigens der umzugsservice. sollte vorher jemand bock auf streichen haben: wir wuerden uns freuen, sonst wohnen wir nachher noch in bluemchentapete. anstreicher ist dank duemmsten verhaltens des mannes zum lackieren bestellt (und nach dem vorzaehlen der kaution denkt man ja "1200 euro extra fuer die holzdecke in weiss, ach ist ja auch jetzt egal"). ist auch garantiert unbezahlt. ach, kein interesse? okay, verstehe ich. haette ich ja auch nicht.
nachtrag: 29. dezember? das war wunschdenken! NOVEMBER. in drei wochen. bin ich erwachsen.
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Mittwoch, 7. November 2012
Lustige IT-Jungs im Büro
herzbruch, 12:58h
(setting: etwas muss am rechner geaendert werden, man kommt zu zweit, beide heavy-metal-tshirts und lange haare, leberwurstbroetchen kauend. sonst sehr nett und angenehm.)
it-junge 1: "gehst du in der mittagspause essen?"
it-junge 2: "nee, ich geh mainboard loeten."
it-junge 1: "gehst du in der mittagspause essen?"
it-junge 2: "nee, ich geh mainboard loeten."
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Mittwoch, 7. November 2012
Ab heute: erwachsen
herzbruch, 00:07h
so, jetzt haben wir anscheinend gerade ein haus gemietet. freistehend. jetzt bier.
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